Abdurrahman ibn Auf gehört zu den ersten
Muslimen und nahm an der
Schlacht von
Badr teil.
Er änderte seinen Namen von ehemals Abdu-Amr (Diener des
Befehls) in
Abdurrahman (Diener des Barmherzigen).
Abdurrahman ibn Auf war befreundet mit
Umayya ibn Chalaf. Zwar kam es mit der
Auswanderung Abdurrahmans
Medina
zu einer Trennung, aber sie nutzten ihre Freundschaft für
einen gegenseitigen Schutzvertrag. Beide hatten deshalb eine
Vereinbarung unterzeichnet, dass sämtlicher Besitz von
Abdurrahman ibn Auf in
Mekka
und
Umayya ibn Chalafs Besitz in
Medina
geschützt wäre.
Abdurrahman ibn Auf soll während der
Schlacht
von
Badr
versucht haben zu verhindern, dass
Bilal
seinen ehemaligen Skalvenhalter
Umayya ibn Chalaf tötet.
Während
des Ablebens des zweiten
Kalifen
Umar ibn Chatab
bestimmte letzterer
Abdurrahman ibn Auf
zum Vorsitzenden einer Kommission, die
den nächsten
Kalifen unter sich
bestimmen sollte.
Abdurrahman ibn Auf befragte zuerst
Imam Ali (a.), ob dieser
bereit sei, gemäß den Geboten
ALLAHs,
dem Vorbild [sunna] des
Prophet Muhammad (s.) und dem
Vorbild der ersten beiden Kalifen
Abu Bakr und
Umar ibn
Chatab zu regieren.
Imam
Ali (a.), antwortete, dass er bereit sei, gemäß den
Geboten ALLAHs und dem
Vorbild [sunna] des
Prophet Muhammad (s.) zu
regieren. Nach dreimaliger Befragung und dreimalig gleicher
Antwort entzog Abdurrahman ihm die Kandidatur, weil
Imam
Ali (a.) den Zusatz der Befolgung der ersten beiden
Kalifen abgelehnt hatte, und befragte
das Kommissionsmitglied
Uthman ibn Affan. Als dieser ohne das Weglassen der
vorangegangenen
Kalifen bejahte,
ernannte
Abdurrahman ibn Auf ihn zum dritten
Kalifen.