.Bücher
zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Irmgard Alfken war eine engagierte Bremer Antifaschistin, die
den
Islam angenommen hat.
Sie ist am 23.1.1931 geboren. Schon früh hatte Sie sich in linken Bewegungen und in der
Sozialdemokratie in Bremen, wo sie lebte engagiert. Nachdem
sie den
Islam angenommen hatte, lag ihr Schwerpunkt beim Thema
Palästina. Sie schrieb unter anderem Artikel für "der
Bremer Antifaschist" vom Bund der Antifaschisten e.V. Bremen.
Sie saß zeitweilig im Vorstand der "Vereinigung der Verfolgten
des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und
Antifaschisten". Unter Muslimen war sie vor allem unter ihrem
angenommenen Namen “Umm Sabah“ (Mutter des Morgens) bekannt.
Als
Muslima engagierte sie sich intensiv bei der ersten
Bremer
Islam-Woche. In dem Buch
Wir sind (keine) “fundamentalistische Islamisten“ in
Deutschland ist im Kapitel
Erste Bremer Islamwoche eine Episode aus ihrem Leben
geschildert.
Sie starb am 20.6.2016 in Bremen und wurde wenige Tage
später auf dem islamischen Gräberfeld des
Friedhofs Osterholz in Bremen (Feld LL) beigesetzt. Unter
ihrem Namen und über Geburts- und Sterbedatum ist in
arabischer Schrift auch ihr islamische Name “Umm Sabah“
(Mutter des Morgens) in den Grabstein eingemeißelt.

