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Schamsettin Arel (Şemsettin Arel) war ein bedeutender
türkischer Maler, Kunsttheoretiker und Pädagoge, der eine
prägende Rolle in der Entwicklung der modernen türkischen
Malerei in der frühen Republikzeit spielte.
Er ist 1882 in
Istanbul geboren und starb in seiner Heimatstadt 1957.
Şemsettin Arel war sowohl Maler als auch ein einflussreicher
Kunstlehrer. Er war bekannt für seine realistischen Gemälde
mit nationalen und ländlichen Themen, seine Auseinandersetzung
mit Komposition, Form und Farbe, seine Tätigkeit als Dozent an
der Akademie der Schönen Künste (Sanayi-i Nefise Mektebi,
später Mimar Sinan Üniversitesi) sowie seine Beiträge zur
Kunsttheorie und seine Übersetzungen kunstphilosophischer
Texte.
Arel wird häufig mit dem Übergang von der osmanischen zur
modernen türkischen Kunst in Verbindung gebracht. Er war daran
beteiligt, europäische Kunstströmungen in die junge Republik
zu integrieren, ohne dabei die nationale Identität zu
verlieren. Viele seiner Werke befinden sich in türkischen
Museen und privaten Sammlungen, darunter auch seine Gemälde
über
Chayruddin Barbarossa, die im
Seefahrtsmuseum Istanbul ausgestellt sind.
Er beeinflusste zahlreiche Schüler, die später selbst zu
bedeutenden Künstlern wurden. Arel war Teil einer Familie, aus
der mehrere Künstler hervorgingen, darunter auch seine Nichte
Namık İsmail (ebenfalls Maler).

