Anschlag 2008
  Bombenanschlag auf Schiraz 2008

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12. April 2008

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Der Bombenanschlag in Schiraz war eine Explosion am 12. April 2008, die sich während des Ritualgebets in der Hussayniya-Seyid-al-Schuhada-Moschee in Schiraz ereignete. Bei dem Terroranschlag wurden vierzehn Menschen getötet und 202 verletzt.

Der Bombenanschlag erfolgte im Gebetsraum der Männer. Ungefähr 800 Menschen, größtenteils Jugendliche, hatten sich in der Moschee versammelt, um nach dem Ritualgebet Predigten zu hören. Die Explosion war so heftig, dass die Fenster mehrerer Häuser in der Nähe der Moschee zerborsten sind.

Sicherheitsdienstminister Ghulam Hussain Mohseni-Ejehei beschuldigte die USA und Großbritannien, an dem Bombenanschlag beteiligt gewesen zu sein. Die Opfer des Anschlages waren Ali Nowrouzi (19 Jahre), Gholam Mussawi (45), Erfan Entezami (6), Najmeh Qasiempour (20), Mohammad Javad Yaghout (30), Alireza Entezami (11), Massoud Rezaei (25), Mohammad Mahdavi (21), Mohammad Dschukar (25), Ali Nasiri (38), Mohammad Javad Alavi (?), Moroji Hashemi (?), Mohammad Schahcheraghi (21), Razia Keschavarz (16).

Kein einziger Staat der Westlichen Welt hat den Terroranschlag verurteilt. Einige der Staaten haben Drahtziehern sogar Schutz gewährt.

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