Dena


Foto IRNA (2025 n.Chr.)

Dena (Fregatte)

Aussprache: al-mudammira danaa
arabisch:
المدمرة دنا
persisch:
ناوشکن دنا
englisch:
Destroyer Dena

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Die iranische Fregatte IRIS Dena (Kennung 75) war eine moderne leichte Fregatte der iranischen Marine und eines der neueren Kriegsschiffe des Landes.

Sie ist benannt nach dem gleichnamigen Dena-Gebirge und stand von 2021 bis zum 4. März 2026 im aktiven Dienst und gehörte zur Moudsch-Klasse, einer iranischen Weiterentwicklung älterer britischer Fregattenentwürfe. Die leichte Fregatte wurde von Iran oft als „Zerstörer“ bezeichnet.

Das Schiff begann ihren Dienst am 13. Juni 2021 (Stapellauf 2015) und hatte den Heimathafen Bandar Abbas. Es war ca. 95 m lang und hatte eine Verdrängung von 1.300–1.500 t. Die Besatzung war zwischen 140 und 200 Personen je nach Einsatz und Bedarf. Als Höchstgeschwindigkeit erreichte die Fregatte etwa 30 Knoten (≈55 km/h).

Die Dena war relativ stark bewaffnet für ihre Größe mit einer 76-mm-Mehrzweckkanone, einer 40-mm-Flugabwehrkanone und zwei 20-mm-Geschützen sowie zahlreichen Raketen und (Qader-Anti-Schiff-Raketen und Sayyad-1 Sayyad-2 Flugabwehrraketen) sowie 2 Dreifach-Torpedowerfer (324 mm) zur U-Boot-Abwehr.

Das Schiff verfügte über ein Helikopterdeck für einen Hubschrauber. Zusätzlich verfügte sie über ein 3D-Radar (Asr) und elektronische Gegenmaßnahmen zur Luft- und Seeüberwachung.

Die Dena hatte mehrere strategische Funktionen:

bulletSchutz von Seewegen, insbesondere im Indischen Ozean und im Golf von Oman
bulletBegleitschiff für größere Verbände (z. B. Versorgungsschiffe)
bulletDemonstration iranischer Präsenz auf internationalen Missionen

Die Dena war sehr aktiv für ein iranisches Schiff: So nahm sie z.B. teil an einer langen Auslandsmission („360-Grad-Mission“) mit weltweiter Fahrt iranischer Schiffe (2022–2023). Im Februar 2026 nahm sie teil an der multinationalen Marineübung MILAN 2026 und einer internationalen Flottenparade in Visakhapatnam (Indien).

Die Dena befand sich auf dem Rückweg von der Übung MILAN 2026 in Indien. Sie fuhr im Indischen Ozean in internationalen Gewässern nahe Sri Lanka.

An Bord befanden sich etwa 180 Personen (Crew plus Offiziere). Am frühen Morgen des 4. März 2026 wurde sie ohne jegliche Vorwarnung von einem US-U-Boot mit einem Mark-48-Torpedo angegriffen und versenkt. Die einen Notruf erhaltenen Rettungskräfte aus Sri Lanka stellten fest, dass mindestens 87 Besatzungsmitglieder getötet worden sind. Mindestens 32 Seeleute konnten gerettet werden, darunter der Kommandant des Schiffes sowie einige hochrangige Offiziere. Die Überlebenden wurden in die srilankische Hafenstadt Galle gebracht und in einem Krankenhaus behandelt.

Wenige Stunden nach dem Notruf veröffentlichte das US-Kriegsministerium ein Video des Angriffs und prahlte mit der Versenkung. Es war der erste US-Torpedo-Angriff auf ein gegnerisches Schiff seit dem Zweiten Weltkrieg.

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