Dschan-Fischan
Dschan-Fischan Chan

Aussprache: dschaan fischaan chaan
arabisch: جان فشان خان
persisch: جان فشان خان
englisch:
Jan-Fishan Khan)

??? - 1864 n.Chr.

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Dschan-Fischan Chan (Jan-Fishan Khan) war ein afghanischer Offizier und Mystiker und des 19. Jh. n.Chr.[

Sei eigentlicher Name war Sayyid Muhammed Schah. Er nahm am Ersten Anglo-Afghanischen Krieg (1839–42 n.Chr.) und am Indischen Aufstand von 1857 teil und unterstützte bei beiden Gelegenheiten die Briten, weshalb er unter Muslimen nicht sehr beliebt ist. Für seine Verdienste um die Briten erhielt Chan das Anwesen von Sardhana und ist der Urvater der Nawabs von Sardhana.

Sein Vater hieß Sayyid Qutubuddin Haschimi, aus Paghman, dem Stammsitz der Familie in Afghanistan. Seine Familie behauptet, von Imam Ali Ridha (a.) abzustammen, daher auch der Titel Sayyid .

Im Ersten Anglo-Afghanischen Krieg unterstützte er die Briten um Schah Schudscha zu unterstüzen. 1840 wurde ihm von Schah Schudscha für seine Unterstützung der Titel „Dschan-Fischan Chan“ (Seelenzerstreuer König) verliehen.

Bei der indischen Rebellion von 1857 half Dschan-Fischan Chan den Briten erneut, den Widerstand niederzuschlagen.

Nach dem britischen Rückzug aus Afghanistan, ließ sich Dschan-Fischan Chan schließlich in Sardhana nieder, einer Stadt in der Nähe von Meerut im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh, und erhielt als Anerkennung den erblichen Titel Nawab von Sardhana. Zunehmend widmete er sich der Mystik [tasawwuf]. Daraufhin hat er auch gedichtet und manches ist überleifert wie seie Aussage: „Die Kerze ist nicht da, um sich selbst zu erleuchten“ oder „Sie können einem Strom folgen. Erkennen Sie, dass er zum Ozean führt. Verwechseln Sie den Strom nicht mit dem Ozean.“

Er ist im Jahr 1864 gestorben.

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