Martin Elsaesser
  Martin Elsaesser

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28.5.1884 - 5.8.1957

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Martin Elsaesser war ein deutscher Architekt und Hochschullehrer, der aus Deutschland heraus auch in der Türkei gewirkt hat.

Elsaesser ist am 28. Mai 1884 als Sohn eines evangelischen Theologen geboren. Von 1901 bis 1906 studierte Elsaesser Architektur an der TH München und begann anschließend freiberuflich tätig zu sein. Von 1912 bis 1920 war er außerordentlicher Professor für Entwerfen, mittelalterliche Baukunst und Bauformenlehre an der TH Stuttgart. Von 1920 bis 1925 war er Leitender Direktor der Kunstgewerbeschule in Köln. Von 1933 bis 1937 arbeitete er als freier Architekt in München, von 1937 bis 1945 dann in Berlin. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten erhielt er keine Aufträge mehr. In dieser Zeit realisierte er von München aus einige Projekte in der Türkei. Zwei der wenigen Projekte, die er in dieser Zeit durchführte, wurden in Ankara umgesetzt. Er führte das Cebeci-Friedhofsprojekt zwischen 1935 und 1938 und das Sümerbank-Hauptquartiergebäude-Projekt zwischen 1937 und 1938 durch. Neben dem Hauptfriedhof für Muslime platzierte er auch Bereiche für Christen und Juden.

Nach dem Krieg kehrte er zunächst nach Stuttgart zurück und lehrte dann von 1948 bis 1955 als kommissarische Vertretung einer ordentlichen Professur für Entwurf an der TH München. Er ist vor allem für den Bau von vielen Kirchen bekannt.

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