Das Goldene Kalb war ein Götzenbild, das die Israeliten nach
der Befreiung von der Unterdrückung in
Ägypten schufen, während ihrem Befreier
Moses
(a.) auf dem Berg Horeb im
Sinai
von Gott
die zehn Gebote
offenbart wurden. Dazu wurde
Aaron
(a.) unter Androhung der Ermordung seiner
Familienmitglieder gezwungen, das Kalb zu schmieden.
Moses
(a.) zerschlug nach seiner Rückkehr den Götzen und die
Gesetzestafeln; anschließend wurden laut biblischer
Überlieferung 3000 Diener der Menschen
Götzen
erschlagen (2. Buch Mose 32,27-28).
Im
Heiligen Qur'an sind die Ereignisse gleich an mehreren
Stellen mit unterschiedlichen Schwerpunkten geschildert (2:51,
2:92ff., 4:153, 7:148, 7:152). Obwohl die befreiten Sklaven
eine ungewöhnlich hohe Anzahl von
Wundern miterlebt hatte, wollte einige
ALLAH
"sehen", und bezeugten damit letztendlich ihr Ablehnung des
einheitlichen
Gottes.
Die von Ihnen geschaffene Alternative konnte ihnen aber nicht
helfen.
Noch heute bezeichnen manche Gelehrte den "Bullen", der an
Börsen und Aktienmärkten Wertsteigerungen steht, als ideellen
Nachkommen des goldenen Kalbes. Das System dahinter
verdinglicht gemäß solcher Gelehrter den
Menschen und vergöttert Dinge.