Husain ibn Chasibi
 

Husain ibn Chasibi

Aussprache: hußain ibn hamdaan al chasiybiy
arabisch:
الحسين بن حمدان الخصيبي
persisch:
englisch: Al-Khasibi

??? - ??? n.d.H.
??? - 969 n.Chr.

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Abu Abdullah al-Husain ibn Hamdan al-Dschunbalani al-Chasibi, bekannt als al-Chasibi, war ein Gelehrter [faqih] der Aleviten.

Er stammt ursprünglich aus einem Dorf namens Dschunbala im Irak, was damals das Zentrum der Qarmaten war.

Er war entstammt einer gebildeten Familie mit engen Verbindungen zu Imam Hasan al-Askari (a.). Al-Chasibi war zeitweilig in Bagdad inhaftiert, weil er beschuldigt wurde, zu den aufständischen Qarmaten zu gehören. Als aber klar wurde, dass er eher den Nusairiern zuzuordnen ist, erhielt er die Unterstützung der Hamdaniden. So widmete al-Chasibi sein späteres Buch "Kitab al-Hidaya al-Kubra" seinem Gönner Sayf al-Dawla.

Al-Chasibi starb in Aleppo und sein Grab, das zu einem heiligen Schrein wurde, trägt die Inschrift des Namens Scheich Yabraq.

Al-Chasibi lehrte mehrere eigenartige Überzeugungen. Dazu zählte, dass er glaubte, dass Jesus (a.) jeder der Propheten von Adam (a.) bis Prophet Muhammad (s.) war. Auch lehrte er, dass Jesus (a.) als Sokrates und Plato erschienen sei. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Wiedergabe sehr unzureichend ist, da seine Werke unter anderem von Allamah Madschlisi gelobt worden sind. Al-Chasibi gilt auch als Verbreiter der Denkweise von Muhammad ibn Nusair.

Er soll um 969n.Chr. gestorben sein. Sein Mae wurde von Gegner der Schiiten, welche die Schia schmähen wollten verwendet, in dem die Schiiten als "Chasibi" verunglimpft worden sein.

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