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zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Ahmed Bakr Al-Luh war ein palästinensischer Kameramann für den
arabischen Nachrichtensender Al Jazeera, der bei einem
israelischen Luftangriff auf ein Zivilverteidigungszentrum im
Flüchtlingslager Nuseirat im zentralen
Gaza-Streifen getötet
wurde.
Bei dem Angriff am 15. Dezember 2024 kamen auch fünf
Mitglieder der palästinensischen Zivilverteidigung ums Leben.
Ahmed Bakr Al-Luh ist am 10. Mai 1985 im
Gaza-Streifen geboren. Er
war bekannt für sein Berichterstattung aus dem
Gaza-Streifen,
insbesondere aus dem Flüchtlingslager Nuseirat. Seine letzte
Tätigkeit war die Begleitung von Zivilverteidigungscrews bei
Rettungsoperationen nach einem vorherigen israelischen
Luftangriff.
Am 15. Dezember 2024 wurde Al-Luh bei einem israelischen
Luftangriff auf ein Zivilverteidigungszentrum im Marktgebiet
des Nuseirat-Flüchtlingslagers getötet. Das Zentrum wurde
zuvor für Rettungsoperationen genutzt. Al Jazeera verurteilte
den Angriff und bezeichnete ihn als gezielte Tötung eines
Journalisten, der in seiner Schutzweste mit der Aufschrift
„PRESS“ unterwegs war. Israelische Militärs behaupteten,
Al-Luh sei ein Kommandeur der Al-Quds-Brigaden der Islamischen
Dschihadbewegung gewesen und habe das Zentrum als
Kommandoeinrichtung genutzt. Diese Behauptung wurde von Al
Jazeera und anderen Journalistenorganisationen zurückgewiesen.
Al-Luh hinterließ eine Familie und eine Gemeinschaft, die
ihn als engagierten und mutigen Journalisten schätzte. Seine
Kollegen beschrieben ihn als jemanden, der seine Arbeit
leidenschaftlich liebte und stets bestrebt war, die Wahrheit
zu berichten.