Maqatil Talibiyin
Maqatil al-Talibiyin

Aussprache: maqaatil at-taalibiyyiin
arabisch:
مَقاتِل الطالِبیّین
persisch:
مَقاتِل الطالِبیّین
englisch:
Maqatil al-Talibiyin

.Bücher zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.

Maqatil al-Talibiyin ist eines der bekanntesten Werke von Abul-Faradsch al-Isfahani. Es handelt über die getöteten Nachkommen von Abu Talib (a.).

Das Buch ist auch als "Maqatil al Abi Talib" bekannt. Aufgrund seiner Vollständigkeit und Genauigkeit wird dieses Buch von vielen Autoren verwendet und herangezogen.

In dem Buch werden die Nachkommen von Abu Talib (a.), insbesondere Ali ibn Abu Talib (a.), Aqil ibn Abu Talib und Dschafar ibn Abu Talib behandelt.

Abul-Faradsch al-Isfahani erklärt, dass sein Zweck beim Schreiben des Buches darin besteht, einen kurzen Bericht über das Leben und den Tod der Nachkommen von Abu Talib (a.) von der Zeit des Propheten Muhammad (s.) bis zu seiner eigenen Zeit zu geben. Er hat allerdings nur die Nachkommen erwähnt, deren Tod politische Gründe hatte, und nur die Aufstände, die darauf abzielten, Gerechtigkeit herzustellen. Abul-Faradsch al-Isfahani widmet einen langen Abschnitt dem Martyrium von Imam Husain (a.) und seiner Gefährten und der Gefangenschaft seiner Familie.

Laut dem Herausgeber des Buches besteht das Hauptziel des Autors darin, eine Geschichte der Zaiditen und deren Persönlichkeiten zu liefern, und es scheint, dass sein Motiv darin bestand, seine eigene religiöse Zugehörigkeit zu unterstützen, weil er es übertreibt, Personen der Zaiditen zu preisen.

Das Buch ist in Form von Sammlungen von Überlieferungen [hadith] zusammengestellt, aber da der Autor Wert auf Kürze legt, erwähnt er manchmal nicht Überlieferungskette [isnad] oder nur unvollständig. Die Zusammenstellung des Buches wurde 313 n.d.H. (925/6 n.Chr.) abgeschlossen

Die Quellen dieses Buches gelten als besonders wertvoll, weil Abul-Faradsch al-Isfahani Quellen verwendet, die uns sonst nicht zugänglich sind.

Aufgrund seiner Vollständigkeit und Genauigkeit in seinen Berichten wurde dieses Buch von vielen späteren Autoren genutzt und zitiert. So verwendet unter anderem Scheich Mufid dieses Buch als eine seiner Hauptquellen.

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