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Der Mihrischah-Valide-Sultan-Komplex (Mihrişah Vâlide Sultan
Külliyesi) in Eyüp im europäischen Teil von
Istanbul ist ein spätosmanischer Stiftungskomplex.
Der Komplex wurde von
Mihrischah Mausoleum im Zeitraum 1792 und 1796 n.Chr.
gestiftet. Die Bauarbeiten begannen wohl um 1792. Die Bauzeit
fällt in die Regierungszeit ihres Sohnes Sultan
Selim
III. Als leitende Architekten werden Ahmed Nûrullah Ağa
und Mehmed Ârif Ağa genannt; die Bauaufsicht lag bei Kavafzâde
Mehmed Emin Efendi.
Die Anlage wurde in den folgenden Jahren vervollständigt.
Sie liegt nahe dem Ufer des
Goldenen Horns und unweit der religiös besonders
bedeutenden
Eyüp-Sultan-Moschee.
Zum Komplex gehörten vor allem:
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Mihrischah Mausoleum |
 | Imaret: eine öffentliche Armen- und Suppenküche |
 | eine Elementarschule |
 | mehrere Brunnen und Wasseranlagen |
 | Wohn- und Diensträume für das Stiftungspersonal. |
Der soziale Zweck war besonders wichtig: Bedürftige,
Reisende, Pilger und Bewohner des Viertels konnten dort mit
Essen und Wasser versorgt werden.
Architektonisch gehört der Komplex zum osmanischen Barock
des späten 18. Jh. n.Chr. Typisch sind geschwungene Fassaden,
reich profilierte Steinrahmungen und eine dekorativere,
stärker europäisch beeinflusste Formensprache. |