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zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Ein Mukabbir ist jemand, der bei einen stark besuchten
Gemeinschaftsritualgebet [salat-ul-dschami] die Worte des
Imams bei Wechsel der Gebetsstellung laut wiederholt, damit
auch weiter hinten stehende
Mitbetende die Gebetsbewegungen zeitnah mitverfolgen
können.
Der Begriff kommt von „Kabbara“ ´[كَبَّرَ], was „Größenpreisung
[takbir] sagen“. bedeutet. Da die meisten Stellungswechsel
im
Ritualgebet mit der Aussage „ALLAH ist am größten [allahu akbar,الله أَكْبَر ]“
eingeläutet wird, wiederholt der Mukaabir die Aussage mit
lauter Stimme oder technischen Hilfsmitteln wie Mikrofon. Um
die verschiedenen Stellungswechsel unterscheiden zu können,
fügt er oft auch einen Stellungsbegriff hinzu wie z.B. „Allahu
Akbar Qunut“, wenn ein Wechsel zum
Qunut-Bittgebet erfolgt.
Diese Aufgabe ist insbesondere in großen Moscheen oder
riesigen Gebetsplätzen wichtig, damit auch die hinteren Reihen
zeitnah den Gebetsstellungen des
Vorbeters folgen können. Heute wird diese Aufgabe
vielerorts durch Mikrofone am Kleid des
Vorbeters überflüssig. Dennoch wird immer noch oft ein
Mukabbir eingesetzt, weil der
Vorbeter während des
Ritualgebets zuweilen nicht so laut spricht.
In kleineren
Moscheen
der Stadtteile oder Ortsteile wird diese Aufgabe zumeist von
Jungendlichen oder Kindern übernommen. Der
Segen [baraqah]
dieser Aufgabe gilt als sehr groß. Zwar hat der Mukabbir
den unermesslichen
Segen [baraqah]
des
Gemeinschaftsritualgebet [salat-ul-dschami] verpasst,
erhält dafür aber eine alternativen gößeren Segen, weil er den
Mitbetenden des
Gemeinschaftsritualgebet [salat-ul-dschami] ihr
Ritualgebet erleichtert hat.

Foto leader.ir (ca. 2020 n.Chr.) links am
Mikrofon der Mukabbir