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Hatice Özgener war eine türkische Lehrerin, Schulleiterin und
Politikerin. Sie gehört zu den frühen weiblichen Abgeordneten
der Republik Türkei.
Sie wurde 1865 in Selanik geboren und starb am 21. Februar
1940 in İzmit. Ihre Eltern waren Şeyh Mustafa Efendi und Fatma
Hanım; sie war mit Cemal Bey, dem Zollbeamten von Selanik,
verheiratet und hatte vier Kinder.
Beruflich war sie vor allem im Bildungswesen tätig. Von
1878 bis 1924 arbeitete sie als Lehrerin und Verwalterin an
Mädchenschulen, Lehrerinnenschulen und Waisenhäusern; später
war sie unter anderem als Direktorin eines Darüleytam, also
eines Waisenhauses, tätig.
Politisch wurde sie nach Einführung des aktiven und
passiven Wahlrechts für Frauen in der Türkei bekannt. Bei
einer Nachwahl am 12. Januar 1936 wurde sie für die CHP als
Abgeordnete der Provinz Çankırı in die 5. Große
Nationalversammlung der Türkei
gewählt. Damit wurde sie eine der ersten 18 weiblichen
Abgeordneten im türkischen Parlament.