Schabaninedschad
Zahra Schabaninedschad

Aussprache: zahraa scha'baaniynadschaad
arabisch:
زهراء شعباني نجاد
persisch:
زهرا شعبانی‌نژاد
englisch:
Zehra Shabaninejad

??? - heute n.d.H.
??? - heute n.Chr.

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Zahra Shabaninejad ist eine iranische Forscherin aus dem Bereich Nanobiotechnologie, mit Schwerpunkt auf Krebsbiologie, Wirkstofftransport und molekularen Krebstherapien. Sie ist mit der Tarbiat Modares University in Teheran verbunden.

Ihre Publikationen zeigen mehrere Schwerpunkte. Sie hat unter anderem zu Glioblastom, Eierstockkrebs, Lungenkrebs, Osteosarkom, Prostatakrebs und Darmkrebs gearbeitet. Ein wiederkehrendes Thema sind dabei molekulare Signalwege und nicht-kodierende RNAs wie miRNAs und lncRNAs, die bei Tumorentstehung, Therapieansprechen und Biomarkern eine Rolle spielen.

Besonders konkret ist eine Arbeit von 2025: Dort untersuchte sie mit Kollegen einen neuartigen Platin(II)-Komplex gegen Krebs und zusätzlich eine Variante, bei der der Wirkstoff in PLGA-Nanopartikel eingekapselt wurde. Die Arbeit kombinierte Computermodelle, Zellversuche und Tierversuche (in silico, in vitro, in vivo). Ziel war, Probleme klassischer Platin-Chemotherapien wie schlechte Löslichkeit, Verteilung und Wirkstoffabgabe zu verbessern. Sie war Erstautorin; die Arbeit erschien in Bioinorganic Chemistry and Applications.

Außerdem war sie an einer Studie über einen möglichen Brustkrebs-Impfstoffkandidaten beteiligt. Dabei wurde ein Konstrukt aus dem Tumorantigen PRAME und einem modifizierten bakteriellen Flagellin-Protein FliCΔD2D3 rechnerisch entworfen und untersucht.

Ein weiterer großer Teil ihrer Arbeit betrifft pflanzliche Wirkstoffe. Sie war beispielsweise Mitautorin von Arbeiten über Curcumin bei Glioblastom und nicht-kleinzelligem Lungenkrebs sowie über Quercetin bei Eierstockkrebs. Das sind vor allem Untersuchungen darüber, welche molekularen Mechanismen solche Stoffe auf Krebszellen haben könnten.

Ihr Ausbildungsweg begann mit einem Studium 2008–2011, danach folgte ein weiterer Abschluss 2012–2014 und anschließend die Tarbiat-Modares-Universität 2016–2023. Daraus ließe sich höchstens grob schließen, dass sie wahrscheinlich Ende der 1980er oder Anfang der 1990er Jahre geboren wurde.

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