Seyyed Schahroudi
Seyyed Mahmoud Haschemi Schahroudi

Aussprache: mahmuud haaschemii schaahruudii
arabisch:
محمود هاشمی شاهرودی
persisch:
محمود هاشمی شاهرودی
englisch:
Mahmoud Hashemi Shahroudi

1948 - heute n.Chr.

Seyyid Mahmoud Haschemi Schahroudi ist ein Geistlicher der Islamischen Republik Iran, der in der Zeit 1999-2009 das Amt des Obersten Richters [qadhi] bekleidet hat. Er ist genau wie sein Vorbild, Imam Chamene'i, dem er sehr ähnlich sieht, ein Sayyid.

Er ist 1948 in Nadschaf geboren und spricht Arabisch und Persisch gleich gut. Obwohl er zu den höchsten Geistlichen der Islamischen Republik Iran zählt und den Rang eines Ajatollah und eines Rechtsgelehrter [mudschtahid] inne hat, und zuvor Mitglied der dritten Wahlperiode der Expertenversammlung [madschlis-e-chobregaan] war, hat er nicht für die Wahlen (15.12.2006) der vierten Wahlperiode (ab 2007) der kandidiert.

In der Westlichen Welt ist Ayatollah Schahroudi vor allem bekannt für das Aussetzen der Steinigung als Strafe in 2002 n.Chr..