Schatzkammer
Schatzkammer des Osnabrücker Doms

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Die Schatzkammer des Osnabrücker Doms, das heute auch Diözesanmuseum genant wird, ist ein Museum, in dem sich auch das so genannte Schachspiel Karls des Großen befindet.

Die Schatzkammer wurde unter Bischof Wilhelm Berning 1918 eingerichtet, um den nicht mehr benutzten Bestand kirchlicher Kunst aus dem Dom und den Kirchen der Diözese Osnabrück zu erhalten und sicher zu präsentieren.

Im Domschatz befindet sich eine Sammlung von Figuren, die als „Schachspiel Karls des Großen“ bezeichnet wird. Die vierzehn erhaltenen Figuren aus Bergkristall, die in Wirklichkeit zu mehreren Spielsätzen gehören, stammen aus dem 10. bis 12. Jh. n.Chr.. Das Spiel soll 1646 noch 25 oder 26 Figuren gezählt haben.[1] Die Spielsteine wurden in arabischen Werkstätten hergestellt und als Luxusgüter nach Mitteleuropa eingeführt. Der Bezug zu Karl dem Großen ist Legende und wissenschaftlich nicht haltbar. Es wird davon ausgegangen, dass die Figuren Erzeugnisse aus Werkstätten der Fatimiden sind.

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