Siebener-Schia
Siebener-Schia [sabiya]

Aussprache: al-schiyat-ul-sab-iyya
arabisch: الشيعة السبعية
persisch: شیعه هفت امامی
englisch: Sevener Schia

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Siebener-Schia ist ein Oberbegriff aller Gruppen, die nach Imam Sadiqs (a.) Ableben nicht seinen Anweisungen folgten, seinen Sohn Imam Musa al-Qadhim (a.) als Nachfolger zu akzeptieren, sondern eine andere Person bevorzugten.

Damit waren sie eine Abspaltung von Dschafariten. Ihre Begründung war, dass der auserwählte Nachfolger Imam Musa al-Qadhim (a.) nicht der älteste Sohn von Imam Sadiq (a.) war. Am Anfang war die Siebener-Bewegung nicht einheitlich und verfolgte unterschiedliche Ansichten bezüglich der Nachfolge. Die daraus resultierenden Sekten erhielten die Bezeichnungen Mubarakiya, Musawiya, Tamm und Waqifa. Letztendlich überlebte nur der Gedanke der Ismaeliten unter den "Siebenern" als Gegenpart zu den Anhängern der Zwölf Imame.

Heutzutage haben sie eine eher untergeordnete Rolle neben der Zwölfer-Schia.

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