Sinan ibn Wabr
Sinan ibn Wabr al-Dschuhani

Aussprache:
arabisch:
سِنَان بن وَبَر الجُهَنِي
persisch:
سِنان بن وَبَر جُهَنی
englisch:
Sinan ibn Wabr al-Juhani

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Sinan ibn Wabr al-Dschuhani war ein Gefährte des Propheten Muhammad (s.) aus dem Stamm Dschuhaina. Er war mit den Banu Auf vonden Banu Chazradsch verbündet und wurde deshalb dem Lager der medinensischen Helfer [ansar] zugerechnet.

Bekannt ist Sinan ibn Wabr al-Dschuhani fast ausschließlich durch den Vorfall nach der Bani-Mustaliq-Expedition. Beim Tränken beziehungsweise Führen von Umars Pferd geriet Dschahdschah ibn Masud am Wasser mit Sinan ibn Wabr al-Dschuhani in Streit. Sinan rief die Ansar und Dschahdschah die Auswanderer zu Hilfe. Der Propheten Muhammad (s.) verurteilte diese parteilichen Gruppenrufe.

Er geriet an der Wasserstelle mit Dschahdschāh ibn Masʿūd in Streit. Sinān rief daraufhin die Ansār zu Hilfe, während Dschahdschāh die Muhādschirūn herbeirief. Der persönliche Streit drohte dadurch zu einem Konflikt zwischen beiden Gruppen zu werden.

Manche biografischen Berichte schreiben Sinān außerdem zu, die Äußerung ʿAbdallāh ibn Ubayys gehört zu haben: „Wenn wir nach Medina zurückkehren, wird der Mächtigere den Geringeren daraus vertreiben.“ Andere Überlieferungen nennen jedoch Zaid ibn Arqam als denjenigen, der diese Worte hörte und meldete; diese zweite Version gilt in den betreffenden Quellen als stärker.

Über Sināns weiteres Leben ist nur wenig zuverlässig überliefert. Er ist nicht mit anderen bekannten Personen namens Sinān, etwa Sinān ibn Abī Sinān, zu verwechseln.

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