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Sinan ibn Wabr al-Dschuhani war ein
Gefährte des
Propheten Muhammad (s.) aus dem Stamm Dschuhaina. Er war
mit den Banu Auf vonden
Banu Chazradsch verbündet und wurde deshalb dem Lager der
medinensischen Helfer [ansar]
zugerechnet.
Bekannt ist Sinan ibn Wabr al-Dschuhani fast ausschließlich
durch den Vorfall nach der
Bani-Mustaliq-Expedition. Beim Tränken beziehungsweise
Führen von
Umars Pferd geriet
Dschahdschah ibn
Masud am Wasser mit Sinan ibn Wabr al-Dschuhani in Streit.
Sinan rief die
Ansar
und Dschahdschah
die
Auswanderer zu Hilfe. Der
Propheten Muhammad (s.) verurteilte diese parteilichen
Gruppenrufe.
Er geriet an der Wasserstelle mit Dschahdschāh ibn Masʿūd
in Streit. Sinān rief daraufhin die Ansār zu Hilfe, während
Dschahdschāh die Muhādschirūn herbeirief. Der persönliche
Streit drohte dadurch zu einem Konflikt zwischen beiden
Gruppen zu werden.
Manche biografischen Berichte schreiben Sinān außerdem zu,
die Äußerung ʿAbdallāh ibn Ubayys gehört zu haben: „Wenn wir
nach Medina zurückkehren, wird der Mächtigere den Geringeren
daraus vertreiben.“ Andere Überlieferungen nennen jedoch Zaid
ibn Arqam als denjenigen, der diese Worte hörte und meldete;
diese zweite Version gilt in den betreffenden Quellen als
stärker.
Über Sināns weiteres Leben ist nur wenig zuverlässig
überliefert. Er ist nicht mit anderen bekannten Personen
namens Sinān, etwa Sinān ibn Abī Sinān, zu verwechseln.