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Als sogenannte „Soldaten-Maler“ (Asker ressamlar) waren
Offiziere des späten
osmanischen und frühen türkischen Militärs, die zugleich
als Maler arbeiteten und im 19. Jh. und frühen 20. Jh. n.Chr.
eine Schlüsselrolle bei der Einführung der westlichen Malerei
in der Türkei spielten.
Der Ausdruck bezeichnet eine ganze Generation von Malern,
meist Absolventen von Mekteb-i Harbiye (Militärakademie) oder
anderen Militärschulen, die dort Zeichen- und Malkurse im
westlichen Stil erhielten.
Ursprünglich sollten sie technische Zeichnungen, Karten und
Geländeskizzen für den militärischen Bedarf anfertigen – die
Ausbildung öffnete aber die Tür zur Kunstmalerei. Viele wurden
später Zeichenlehrer an Militärschulen, einige auch an zivilen
Schulen und an der Sanayi-i Nefise Mektebi (Kunstakademie).
Die Themen ihrer Bilder waren Landschaften, Stadtansichten,
Bosporus- und Istanbul-Panoramen, Paläste, Kasır (Pavillons),
Moscheen und Gärten und gelegentlich Schlacht- und
Militärszenen sowie Porträts usw.
Der Stil war meist westlich-realistisch, mit Perspektive,
und dem Einsatz von Licht und Schatten mit teils
impressionistischen Tendenzen. Sie gelten als Vorreiter der „Verwestlichung“
in der türkischen Malerei.
Typische Namen, die häufig zu den asker ressamlar gezählt
werden, sind unter anderem