Täbriz
Täbriz, Täbris

Aussprache: taebriiz
arabisch:
تبريز
persisch:
تبریز
englisch:
Täbriz

Bild: Eingang zur Blauen Moschee in Täbriz.

Täbriz ist die Hauptstadt der Provinz Ost-Aserbaidschan im Iran und gilt als eines der größten kulturellen Zentren. Die Gründungsgeschichte der Stadt ist historisch umstritten: einige Quellen nennen die Zeit der Sassaniden während andere behaupten, Gründerin wäre eine Frau Harun ar-Raschids gewesen. Der Name Tabris bewahrt das Andenken an Tomrus, Königin der Saka, welche Kyros, König der Achämeniden, im Krieg tötete.

Täbriz war Teil des Sassanidenreiches, später, nach der Invasion der Turkvölker, Hauptstadt des Reiches der Ilchane im Iran (1270 bis 1305 n.Chr.), des Reiches der Ak Koyunlu (1469 bis 1502 n.Chr) und der Safawiden (1502 bis 1548 n.Chr.).

Starke Erdbeben zerstörten die meisten historischen Monumente. Bis heute erhalten ist die Zitadelle (Ark-e Täbriz oder Ark-e Alishah), eine Ruine vertikaler buchförmiger Elemente und die Kabud-Moschee (Blaue Moschee), die 1465 n.Chr. erbaut wurde.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört auch der Park El Goli, das Aserbaidschan Museum, die Freitagsmoschee, die Sahib-ul-Amr Moschee mit dem Qur'an-Museum und das Imamzade Hamza.


Foto: Azin Haghighi (FArs Nes Agency), 2009