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Umama
bint Abul-Aas, auch bekannt als Umama bint Zaynab, war eine spätere Ehefrau von
Imam Ali (a.).
Ihr Vater Abul-Aas ibn al-Rabi ibn
Abd Schams und ihre Mutter ist
Zainab, deren Tante
Chadidscha (a.) war. Oft wird Umama auch nach ihrer Mutter
benannt als Umama bint Zaynab, da ihr Vater kein
Muslim
war.
Prophet Muhammad (s.) trug sie als kleines Kind auf seinen
Schultern, selbst während des
Ritualgebets.
Nach dem
Ableben von
Fatima (a.), heiratete
Imam Ali (a.) Umama, da sie unter anderem sehr geeignet war, die
hinterbliebenen Kinder mit großzuziehen.
Fatima (a.) selbst hatte es ihm empfohlen und sie als ihre
Schwester bezeichnet, obwohl sie nicht die leibliche Schwester
war. Sie waren aber im gleichen Haushalt groß geworden.
Fatima (a.) soll zu
Imam Ali (a.) gesagt haben, dass Umama gütig, zuverlässig
und liebevoll gegenüber ihren Kindern sei.
Umama
bint Abul-Aas gebar ihrem Gemahl
Imam Ali (a.) einen Sohn namens
Hilal ibn Ali (Muhammad Ausat). Allerdings gibt es
Quellen, die ihn nicht erwähnen oder seine Existenz
anzweifeln. Nach dem Tod von
Imam Alis (a.) soll Umama laut einigen Berichten
al-Mughira ibn Naufal geheiratet haben, was allerdings auch
unbestätigt ist.
Umama starb in
Medina,
wobei das genaue Datum unbekannt ist. Ihre lebenszeit wird
geschätzt auf zwischen 610 und /615 geboren und nach 661 n.Chr.
gestorben.