.Bücher
zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Ibrahim Zaher war ein 25-jähriger Kameramann des arabischen
Nachrichtensenders Al Jazeera, der am 10. August 2025 bei
einem gezielten israelischen Luftangriff auf ein
Journalistenlager nahe dem Al-Shifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt
getötet wurde.
Dieser Angriff forderte insgesamt sieben Todesopfer,
darunter auch die bekannten Journalisten
Anas al-Scharif ,
Mohammed Qreiqeh, Mohammed Noufal und Moamen Aliwa sowie den
freien Journalisten Mohammed al-Chalidi.
Die israelischen Streitkräfte behaupteten, al-Sharif sei
ein Hamas-Führer gewesen, der sich als Journalist getarnt
habe. Diese Anschuldigungen wurden jedoch von Al Jazeera und
internationalen Organisationen wie dem Committee to Protect
Journalists (CPJ) zurückgewiesen, da sie nicht durch
unabhängige Beweise gestützt wurden.
Der Angriff wurde von Menschenrechtsorganisationen und
Journalistenverbänden weltweit verurteilt und als gezielte
Tötung von Journalisten eingestuft. Die UNESCO forderte eine
gründliche und transparente Untersuchung des Vorfalls, was
aber wie bei allen Fällen zu Israel ergebnislos blieb.
Ibrahim Zaher war ein engagierter Kameramann, der für seine
Arbeit in einem der gefährlichsten Konfliktgebiete der Welt
bekannt war. Sein Tod stellt einen schweren Verlust für die
Pressefreiheit und die Dokumentation des Konflikts dar. Sein
Name wurde in verschiedenen Berichten und Artikeln erwähnt,
darunter in einem Artikel des Committee to Protect Journalists,
der die gezielte Tötung von Al Jazeera-Journalisten in
Gaza-Stadt behandelt.
Er ist nicht zu verwechseln mit einem gleichnamigen
ägyptischen Wasserball-Spieler.