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Zaynabiyya ist die Bezeichnung des Mausoleums der
Zaynab bint Ali (a.) in
Damaskus.
Es gibt weltweit gleich zwei
Mausoleen, die beanspruchen, das Mausoleum Zaynabs zu sein, eines in
Damaskus und eines
in Ägypten,
aber Schiiten
glauben, dass sie in
Damaskus begraben
wurde.
Der Begriff Zaynabiyya bedeutet wörtlich „das zu
Zaynab Gehörende“ bzw. „Stätte/Institution von
Zaynab“. Die berühmte Zaynabiyya in
Damaskus verfügt
über eine große goldene Kuppel und reichlich verzierte
Innenräume.
Der heutige Komplex wurde über Jahrhunderte mehrfach
erweitert. Die größte Renovierungen erfolgte im 20. Jh. n.Chr.
Umfangreiche Erweiterungen durch iranische Unterstützung
erfolgten nach 1979. Der Ort entwickelte sich zu einem der
wichtigsten Pilgerorte für
Schiiten.
Während des Syrienkrieg wurde der Schrein zu einem Symbol
der Verteidigung gegen ISIS:
Schiiten aus verschiedenen Ländern erklärten, sie
verteidigten das Heiligtums bereit und nannten sich
„Verteidiger der Zaynabiyya“ (مدافعان حرم).
Imam Chamenei besuchte die Zaynabiyya bei seiner
ersten Auslandsreise als Präsident der
Islamischen Republik Iran
am 6.9.1984.
In
unmittelbarer Nähe ihres Mausoleums in
Damaskus befindet sich ein Pilgerhotel, dass nach ihr
benannt ist (Bild links 2007). Zudem gibt es in unmittelbarer Nähe das
Zaynabiyya-Gräberfeld.
Zur Zeit der Angriffe der durch die
Westliche Welt finanzierten
Wahhabiten auf das Heiligtum in den Jahren 2011 bis 2016
haben viele
Muslime das Heiligtum verteidigt und sind dabei auch
Märtyrer geworden.
Zaynabiyya werden aber auch zahlreiche Schuleinrichtungen
genannt, die Mädchen und Frauen vorbehalten sind. Auch einige
Husainiyyas ehren
Zaynab bint Ali (a.) indem Sie sich Zaynabiyya nennen.