Ilchane

Geschichte der Ilchane
das ist
der Mongolen in Persien

von

Hammer-Purgstall

mit neuen Beilagen und neuen Stammtafeln

Darmstadt. Druck und Verlag von Carl Wilhelm Leske. 1842.

Inhaltsverzeichnis

Widmung

An

Seine Majestät

den

König von Bayern

Allerdurchlauchtigster König,
Allergnädigster Herr!

Von der deutschen Hauptstadt der Künste, von der Residenz Euerer Majestät, wo ich vor drei Tagen mit der Akademie der Wissenschaften das Allerhöchste Geburts- und Namensfest gefeiert, bin ich nach Berchtesgaden geeilt, wo der erhabene Schutzgenius der schönen Künste im schönsten Tempel der Natur residirt, um demselben in Allerhöchst Ihrer Person die Verehrung und Bewunderung zu zollen, womit der Verein der Kunstwunder zu München jeden Besucher erfüllt.

Da mir Euere Majestät allergnädigst erlaubet haben, mit Allerhöchst Ihrem Namen das Giebelfeld eines meiner Werke zu schmücken, so erscheint die Geschichte der Mongolen Persiens, wenigstens durch die Namen ihrer grossen Fürsten, Bauherren, Gönner der Künste und Beschützer der Wissenschaften, solcher Ehre nicht unwürdig.

Wenn die Bauten Ghasan's und Chodabende's zu Tebris und Sultania nach einem halben Jahrtausend die Namen ihrer Erbauer nur in Ruinen verherrlichen, so liegt die Schuld davon nicht sowohl in Elementarereignissen und in feindlicher Verheerung, als in dem Mangel an erhaltender Fürsorge, welche Werken der Kunst wie den Staaten Dauer versichert.

Geruhen Euere Majestät, als Schöpfer eines Pantheon der Künste, als Erhalter der ältesten Denkmale derselben und eines blühenden Reiches, die Huldigung meiner tiefsten Ehrfurcht allergnädigst zu genehmigen.

Berchtesgaden,

an Göthe's Geburtstag

HAMMER-PURGSTALL.

1841.

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