Die Weisheiten des Befehlshabers der Gläubigen (a.) 81-85
81. Und er (a.) sagte:
Der Wert
eines jeden Menschen liegt darin, was er an Gutem tut.
Sayyid Radhi sagte: „Das ist der
Satz, dessen Wert nicht erfasst werden kann, und mit dem keine
Weisheit aufgewogen werden kann, und keine Aussage kann damit
verglichen werden.“
Erläuterung
Der wahre Wert einer Person ist Wissen und Perfektionierung
von Taten. Sein Wert und Stellung wäre dann im Einklang mit
der Stellung von Wissen und den Taten, die er vollbracht hat.
Augen, die sich wahrer Werte bewusst sind, schauen nicht auf
das Gesicht, Größe der Statur, Figur oder weltlichen Pomp und
Position, sondern sie schauen auf das, was die Person (an
Gutem) getan hat und messen seinen Wert nach diesen Taten. Die
Schlussfolgerung besteht darin, dass ein Mensch sich
anstrengen sollte, Ehre und Wissen zu erlangen.
82. Und er (a.) sagte:
Ich rate
euch zu fünf Dingen, die es würdig sind, selbst wenn ihr dafür
eure Kamele antreibt:
 | Niemand unter euch sollte auf jemand anderen hoffen als auf
seinen Herrn, |
 | nichts
fürchten außer seiner Sünde, |
 | wenn
er nach etwas gefragt wird, was er nicht weiß, soll er sich
nicht schämen, zu sagen, dass er es nicht wisse, und |
 | wenn
er etwas nicht weiß, soll er sich nicht schämen, es zu
lernen. |
 | Ich
rate euch zu Standhaftigkeit, denn die Standhaftigkeit
gehört zur Überzeugung [iman] wie der Kopf zum Körper, und
es liegt nichts Gutes in einem Körper, der keinen Kopf
besitzt, wie auch in einer Überzeugung, die nicht mit
Standhaftigkeit einhergeht. |
83. Und er (a.) sagte zu einem
Mann, der die Lobpreisung zu ihm übertrieb, obwohl er ihn
(einer Sache) beschuldigte:
Ich bin
weniger als das, was du sagst, aber mehr als das, was du bei
dir (über mich denkst).
84. Und er (a.) sagte:
Die
Überlebenden des Schwertes (die nicht getötet wurden) haben
die meiste Nachkommenschaft.
85. Und er (a.) sagte:
Wer
aufhört zu sagen “Ich weiß nicht“, den ereilt seine
Zerstörung. |