Sunna gegen Schia
 

Sunna Gegen Schia:
Ein Erbärmlicher Aufschrei

Dr. Ezzodin Ibrahim

Übersetzt von Fatma Kölling

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Fathi Yakin

In seinem Buch 'al-islam, fikr wa haraka wa inqilab' (Islam, Denken, Bewegung und Revolution) [10] schreibt Fathi Yakin: "Jetzt, wo der Iran des Schahs den zionistischen Staat anerkannt hat, ist es unbedingt notwendig, dass die Araber die Existenz Nawabs und der Brüder von Nawab im Iran klar erkennen, aber eben das haben die arabischen Regime noch nicht getan, und es ist ihnen nicht bewusst, dass die Islamische Bewegung selbst außerhalb der islamischen Welt ihre Interessen unterstützt. Gibt es heute im Iran wieder einen 'Nawab' [7]"

Fathi yakin wartete also auf einen neuen 'Nawab'. Aber bei Gott, warum waren so viele Leute empört, als ein neuer 'Nawab' im Iran erschien, eher noch größer als 'Nawab' [7]

Die Zeitschrift al-muslimun, die von Ikhwan al-Nusli-mun herausgegeben wird, schreibt in ihrer ersten Ausgabe [11] unter der Überschrift "Mit Nawab Safawi": 'Der verehrte Märtyrer hatte eine starke Bindung zu den Muslimun. Während seines Besuches in Ägypten im Januar 1954 war er Gast in ihrem Hause in Kairo.' Die Zeitschrift erwähnt auch Nawabs Meinung zur Inhaftierung mehrerer Mitglieder des Ikhwan: "Wenn die Tyrannen irgendwo die Männer des Islam unterdrücken, müssen die Muslime sich über die Differenzen ihrer Hechtsschulen hinwegsetzen, ihre unterdrückten Brüder trösten und ihre Leiden, Nöte und Sorgen teilen. Es besteht kein Zweifel, dass wir mit unserem positiven islamischen Kampf die Pläne der Feinde, die darauf abzielen, unter den Muslimen soziale Spannungen zu schaffen, zunichte machen können. Es schadet nicht, dass es viele Rechtsschulen gibt, und wir können sie nicht abschaffen. Was wir aber tun können ist, die Manipulation einer solchen Situation zugunsten der Feinde des Islam zu verhindern." [12]

Am Schluss des Artikels zitiert die Zeitschrift Nawabs Worte:

"Wir sind ganz sicher, dass wir früher oder später umgebracht werden, aber unser Blut und Opfer wird den Islam neu beleben und zu seiner Renaissance führen. In unserer Zeit braucht der Islam dieses Blut und Opfer, anders wird er sich nie erheben."

Bevor wir diesen Teil der Beziehungen des Ikhwan al-Musli-mun zu den Schiiten abschließen, möchten wir erwähnen, dass der Generalbeobachter für den Ikhwan al-Muslimun im Nord-Jemen bis vor zwei Jahren Schiit war, Abd al-Majid al—Zindani. Es gibt im Nord-Jemen auch sehr viele Ikhwan al-Muslimun, die Schiiten sind.

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