.Bücher
zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Abu Sufyan ibn al-Harith war ein
Gefährte des
Propheten Muhammad (s.) und bekannter
Überlieferer [rawi].
Er ist einer der Söhne von
Harith ibn Abd-ul-Mutallib und gehört somit zu den
Banu Haschim. Er wuchs mit
Muhammad (s.) auf und war in jungen Jahren mit ihm
vertraut. Anfänglich gehörte er zu den Gegnern gegenüber der
neuen Religion. Er nahm den
Islam im Jahr 8
n.d.H. (630 n.Chr.) an, kurz vor der Befreiung
Mekkas. Er suchte er Versöhnung mit dem
Propheten Muhammad (s.), zeigte aufrichtige Reue und wurde
angenommen und rehabilitiert.
Zusammen mit seinem Bruder
Rabiya ibn Harith gehörte er zu denen die in der
kritischen Phase der
Schlacht von Hunain (630 n.Chr.) das Leben des
Propheten Muhammad (s.) geschützt haben, als viele andere
geflohen sind.
Spätere Quellen beschreiben ihn als: demütig, reumütig,
zurückgezogen lebend und nicht an politischer Macht
interessiert. Er soll sich bewusst von öffentlicher Prominenz
ferngehalten haben.
Die Angaben zu seinem Todesdatum variieren meist: ca. 15–20
n.d.H., wahrscheinlich während der Zeit des Kalifen
Umar ibn Chattab. Er wurde vermutlich in
Medina begraben.
Er ist nicht zu verwechseln mit
Abu
Sufyan ibn al-Harb.