.Bücher
zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Als
Achselhaare bzw. Achselbehaarung werden die Haare unter den
Achselhöhlen bei Mann und Frau bezeichnet.
Die medizinisch als Axillarhaare bezeichneten Terminalhaare
entstehen in der Achselregion (Axilla) meist ab der Pubertät.
Deshalb
gilt das Einsetzen der Achselbehaarung als eines der Kriterien
für die
religiöse Reife im
Islam.
Das Wachstum der Achsenhaare wird primär durch Androgene
(vor allem Testosteron) gesteuert. Deshalb variieren Dichte,
Dicke und Verteilung stark je nach Geschlecht, Genetik und
hormonellem Status.
In den Achseln befinden sich viele apokrine Schweißdrüsen.
Der Schweiß selbst ist geruchlos. Hautbakterien zersetzen
Bestandteile und führen zum Körpergeruch, der in der
Achselgegend intensiver wirkt, denn Achselhaare vergrößern die
Oberfläche und können Geruchsstoffe länger binden.
Das Entfernen der Achselhaare gehört nach
Vorstellung des
Islam zur
Natur des Menschen [fitra] bei Mann und Frau. Dementsprechend
weist
Propheten Muhammad (s.) in
einigen
Überlieferungen auf das Entfernen und den damit
verbundenen hygienischen Aspekt hin (vgl. Bihar-ul-Anwar,
Band 76, Seite 91).
Es gibt einige hygienische Vorteile einer Entfernung zu
denen die Reduktion von Geruchsbildung gehört. Dazu zählt auch
eine erleichterte Körperpflege, da Seife und Wasser die Haut
besser erreichen. Da Feuchtigkeit und Wärme ein ideales Milieu
für bakterielle Hautinfektionen darstellen, führt die
Entfernung der Achselhaare zu einem geringeren
Feuchtigkeitsmilieu. Nicht zuletzt spielen ästhetische
Argumente eine wichtige Rolle.