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Die Akka Medaille (türkisch Akka Madalyası / أكّة مَدالْياسي)
ist eine osmanische Auszeichnung, die nach der erfolgreichen
Verteidigung der Stadt Akka (Akkon) verliehen wurde.
Es handelt sich um einen Satz an Medaillien aus dem 19. Jh.
n.Chr. Das Viererset bestehend aus Medaillen aus Gold (Altın
Derece-i Rabiğ), Silber (Sim Derece-i Hamis), Bronze und
Silber in kleinere Größe, mit jeweils Bandaufhängern.
Nach manchen Angaben wurden sie 1256
n.d.H. (1840 n. Chr.) geprägt, um Soldaten und Offizieren
nachträglich verliehen zu werden, die zum Sieg von Cezzar
Ahmet Pascha und der osmanischen Armee gegen Napoleon (1799
n.Chr.) und die französischen Armeen in
Ägypten beigetragen haben. Napoleon versuchte, Akka zu
erobern, wurde aber von den osmanischen Truppen unter Ahmed
Paşa el-Cezzâr (Ahmed al-Jazzar) zurückgeschlagen. Diese
Verteidigung wurde im
Osmanischen Reich als großer Sieg gefeiert.
Die Medaillie soll aber auch später verliehen worden sein,
als 1918 n.Chr. bei der Schlacht von Akkon im Ersten Wletkrieg
die Region verteidigt worden ist. Die Medaille wurde an
Offiziere, Soldaten und teilweise an lokale Verbündete
verliehen.
Sie sind von Tughrakeş Sabit Efendi und Mr. Robertson
entworfen. Die Vorderseite zeigt die Tughra von
Abdülmecit I. zwischen zwei Lorbeerkränzen. Die Rückseite
zeigt die „Zitadelle von Akka“ mit der osmanischen Flagge
unter sechs fünfzackigen Sternen, der Inschrift „Barriyyetü'ş-Şâm
ve Kal'e-i Akkâ (Syrische Wüste und Zitadelle von Akka) und
der eingravierten Jahreszahl „1256
n.d.H.“. Diese Miniatursets aus Gold, Silber, Bronze und
Silber in kleiner Größe gelten als seltene und äußerst
wertvolle Sammlerstücke.