A. Aksoy
Alaettin Aksoy

Aussprache: alaa-ad-diyn aksuuy
arabisch:
علاء الدين أكسوي
persisch:
علاءالدین آکسوی
englisch:
Alaettin Aksoy

??? - ??? n.d.H.
1942 - heute n.Chr.

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Alaettin Aksoy ist ein bedeutender türkischer Maler der Gegenwart (zeitgenössischer Künstler), der zu den wichtigen Vertretern der kritisch-figurativen Malerei in der Türkei seit den 1960er/1970er Jahren zählt.

Er ist 1942 n.Chr. in Trabzon geboren. Er studierte Malerei an der Istanbul State Academy of Fine Arts im Workshop von Bedri Rahmi Eyüboğlu zwischen 1963–1968. Bereits als Student wurden einige seiner Werke im Rahmen der Biennale junger Künstler im Pariser Museum für moderne Kunst gezeigt. Nach dem Studium ging er auf staatliches Stipendium nach Paris (1972–1976 n.Chr.), wo er seine künstlerische Sprache weiterentwickelte und international ausstellte.

Alaettin Aksoy gehört zur Generation türkischer Maler, die im Übergang vom traditionellen Akademismus zu einer kritisch-figurativen Moderne arbeiteten. Seine Werke zeichnen sich aus durch eine figurative Bildsprache. Menschliche Figuren sind oft zentral, doch sie stehen nicht einfach im Raum, sondern durchdringen ihn mit kompositorischer Spannung. Seine Figuren und Settings erscheinen gleichzeitig vertraut und ambivalent. Sie sind weder streng naturalistisch noch völlig abstrakt, sondern in einem Zwischenraum poetischer Bedeutung angesiedelt. Themen wie Melancholie, Angst, Zeitlosigkeit und existenzielle Verbundenheit mit der Natur treten hervor, oft ohne klare narrative Erklärung. Wiederkehrende Motive sind Mensch und Landschaft, Figuren im Raum, teils mit symbolischen oder metaphorischen Referenzen.

Stilistisch lässt sich Aksoy als Vertreter einer figurativen Moderne einordnen, die Figur und Raum nicht einfach abbildet, sondern psychologisch auflädt und poetisch strukturiert.

Seine Werke sind Teil öffentlicher Sammlungen und bei Auktionen vertreten; mehrere Gemälde von ihm wurden weltweit verkauft, teils mit bedeutenden Auktionspreisen.

Seine Gemälde „Frieden“ (Barış) und befindet sich im Staatlichen Kunst- und Skulpturenmuseum Ankara (siehe Foto).

Foto Y.Özoguz (2104 n.Chr.)

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