.Bücher
zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Afschin Ala ist ein sehr berühmter Kinderbuchautor und Dichter
der
Islamischen Republik Iran. Mit seinen Gedichten zum
Afschin Ala wurde am 24. März 1969 (4. Farvardin 1348
iranischer Sonnenkalender) in der Stadt Nur geboren. Schon
seit seiner Kindheit schrieb er Gedichte. Seine erste Förderin
war seine Mutter, Parwindocht Malek-Mohammadi Nuri, die als
Lehrerin tätig war und selbst ein poetisches Talent sowie eine
angenehme Stimme besaß.
In seiner Jugend wurde er von Mahmud Kianusch beeinflusst
und entschied sich dafür, Kinder- und Jugendliteratur zu
seinem Hauptarbeitsfeld zu machen. Später begann er nach der
Bekanntschaft mit Persönlichkeiten wie Qeysar Aminpour und
Biuk Maleki eine professionelle Tätigkeit in diesem Bereich.
Der Großteil seiner Werke befasst sich mit Lyrik für
Kleinkinder, Kinder und Jugendliche.
Er erwarb 1987 sein Abitur im Fach Kultur und Literatur in
seiner Heimatstadt und begann im selben Jahr ein Studium an
der Fakultät für Rechts- und Politikwissenschaften der
Universität Teheran. Parallel zu seinem Studium arbeitete
er mit den Zeitschriften Keyhan Bacheha und Sorousch Nojavan
zusammen.
Nach Abschluss seines Studiums entschied er sich, im
Bereich der Kinderliteratur und im Journalismus tätig zu
bleiben. Bei der Gründung der Zeitung Aftabgardān (der ersten
Kinderzeitung
Irans)
spielte er gemeinsam mit Fereydun Amuzadeh Khalili eine aktive
Rolle.
Bis zum Jahr 1394 (iranischer Kalender, etwa 2015/2016) war
er Mitglied des Vorstands der Vereinigung iranischer Dichter.
Er sammelte zudem umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen
poetischen Formen, insbesondere im Nimaistischen Stil sowie im
klassischen
Ghasel. Simin Behbahani verglich ihn in einer Anmerkung
mit
Schahriyar.
Seit 1987 ist er im Bereich Literatur und Presse aktiv.
Nach der iranischen Präsidentschaftswahl 2009 n.Chr. begann er
zudem politische Aktivitäten. Im Jahr 2013 stand er auf der
Reformistenliste bei den Wahlen zum Stadtrat von Teheran und
ist derzeit Ersatzmitglied dieses Gremiums.
In der Zeit 2013–2016 war er Mitglied eines Gremiums zur
Überwachung von Kinder- und Jugendbüchern vor deren
Veröffentlichung. Für seine dichterischen Arbeiten erhilt er
zahlreiche Auszeichnungen.
In den Jahren ab ca. 2020 schrieb er zunehmend auch
politische Gedichte, über die er selbst sagte:
„Ich schreibe sowohl über den Mut von
Qassim Sulaimani und die Tapferkeit von
Hasan Nasrullah, als auch über den tragischen Tod von
Haleh Sahabi, die gebeugte Gestalt von Behzad Nabavi, den Mut
von Ali Motahari und die Dichtung von Simin Behbahani. Was
kümmert es mich, wenn man sagt, ich beanspruche sowohl, der
Führung der Revolution zu folgen, als auch mein Herz an die
Zuneigung eines angesehenen Mannes wie
Muhammad Chatami zu hängen? Ich bin ein politischer und
gesellschaftlicher Dichter und schreibe für viele Menschen.
Was Ameneh Bahrami gegenüber ihrem Säureattentäter getan hat,
ist für mich ein reines poetisches Motiv. Die Bitte um
Begnadigung für Reyhaneh Jabbari, die bis zum Galgen nicht
bereit war, von ihrer Aussage abzurücken, bildet den Kern
meiner poetischen Thematik.“
Er verfasste im Dezember 2020 (Azar 1399) als Reaktion auf
Recep Tayyip Erdoğan ein Ghazal mit dem Titel: „Der Aras ist
von beiden Seiten unter den Schritten der Löwen“
darin heißt es unter anderem:
Lass nun auch ab von der Begierde nach
den Ufern des Aras; bilde dir nicht ein, das Herz des Iran sei
zu deinem Revier geworden.
Der Fortbestand der Würde dieses Landes
gründet sich auf die Gefolgschaft ʿAlīs; selbst wenn Café und
Wein zur Grundlage deiner Herrschaft geworden sind.
Weder die Türken von Gandscha und Baku
noch die iranischen Türken, nicht einmal das kurdische Volk
hat sich deinem Weg angeschlossen.
Weder der Westen hält dir die Treue noch
Israel, noch der „IS“-Anhänger, der auf dessen Befehl zu
deinem Diener wurde.
Erheblich berühmter wurde sein Gedicht zum 40.
der
Ermordung Imam Chameneis
unter dem Titel:
Zum 40. des Märtyrers Imam Chamenei.
Als
Imam Ali Chamenei im September 2014 n.Chr. im Krankenhaus
lag, besuchte er ihn.

Afschin Ala besucht im September 2014 n.Chr.
Imam Ali Chamenei nach dessen OP