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zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Amir ibn Fuhayra war ein
Gefährte des
Propheten Muhammad (s.) und einer der Teilnehmer von
Badr.
Sein Name taucht mit bedeutenden Verfälschungen des
Islam durch die
Umayyaden auf.
Zuweilen wir er als Abu Amr erwähnt. Ursprünglich war er
ein Sklave der Banu Abd ad-Dar in
Mekka. Er wurde
mit Geldern von
Abu
Bakr freigekauft.
Er gehörte zu den Teilnehmern der
Auswanderung [hidschra] von
Mekka nach
Medina.
Er soll angeblich nachts die Schafe in die Nähe der Höhle
Thaur gebracht haben, um die verfolgbaren Spuren des
Propheten Muhammad (s.) zu verwischen und die Verfolger
der
Quraisch in die Irre zu führen. Das steht im Widerspruch
zu der Tatsache, dass die Verfolger die Höhle
Thaur gefunden haben und nur durch einige
Wunder am Betreten gehindert worden sind. Außerdem kannte
niemand das Versteck. Entsprechend sind die Berichte, dass
Amir ibn Fuhayra den
Propheten Muhammad (s.) und
Abu
Bakr mit Milch und Informationen versorgte, umstritten.
Viel mehr ist über das Leben von Amir ibn Fuhayra nicht
bekannt. Nur sein Dahinscheiden wird von den Historikern der
Umayyaden für eine grandiose Geschichtsverfälschung
missbraucht.
Demnach wurde Amir ibn Fuhayra bei der tragischen
Begebenheit von
Bir Mauna getötet. Amir ibn Fuhayra soll von Dschubbar ibn
Salma getötet worden sein, der später selbst
Muslim geworden sein soll unter dem Eindruck des
Verhaltens von Amir beim Sterben. Amir soll beim Sterben
gesagt haben:
Fuzt wa Rabb-ul-Kaaba. Da jene Aussage zu den
Besonderheiten
Imam Alis (a.) gehörte, wurde sie durch spätere
Umayyaden relativiert, indem sie einem anderen
zugesprochen wurde.