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Das Aramgah-e Dawazdah Imam ist ein bedeutendes historisches
Mausoleum in der Stadt
Yazd.
Der Name bedeutet: „Mausoleum der Zwölf Imame“. Dabei
handelt es sich symbolisch um ein Heiligtum zu Ehren der
Zwölf Imame (a.). Sie sind dort aber nicht tatsächlich
bestattet.
Das Gebäude zählt zu den ältesten erhaltenen Bauwerken der
islamischen Epoche in der Region und ist ein herausragendes
Beispiel für die Architektur der Zeit der
Seldschuken.
Das Mausoleum wurde im 5. Jh.
n.d.H. (11. Jh. n.Chr.) errichtet. Es gilt als das älteste
datierte Gebäude in
Yazd.
Das Mausoleum befindet sich im historischen Viertel Fahadan
im Westen der Imam-Straße in
Yazd,
nahe der großen Husseiniyeh des Viertels. In unmittelbarer
Nähe liegt die Ziaiyeh-Schule, die auch als
„Alexander-Gefängnis“ bekannt ist. Diese Lage macht das
Mausoleum zu einem zentralen Bestandteil des historischen
Stadtkerns von Yazd.
as Mausoleum zeichnet sich durch seine schlichte, aber
beeindruckende Architektur aus. Es besitzt eine quadratische
Grundfläche mit einer zentralen Kuppel, die auf einem
achteckigen Tambour ruht. Die Innen- und Außenwände sind mit
Kufische Schrifte und geometrischen Mustern verziert, die
typisch für die Kunst der
Seldschuken sind. Die Verwendung von Backstein als
Hauptbaumaterial und die harmonischen Proportionen verleihen
dem Bauwerk eine besondere Ästhetik.
Trotz seines Alters ist das Mausoleum relativ gut erhalten.
Allerdings haben Bodenabsenkungen und andere Umweltfaktoren im
Laufe der Zeit zu Rissen und strukturellen Schäden geführt.
Das Mausoleum wurde bereits 1934 (1313 nach dem iranischen
Sonnenkalender) unter der Nummer 207 in die Liste der
nationalen Denkmäler
Irans
aufgenommen. Heute ist das Mausoleum ein beliebtes Ziel für
Touristen und Pilger.