Dschan Fada
Dschan Fada Mobilisierung

Aussprache: da-dschal
arabisch:
جان فدا
persisch:
جان فدا
englisch:
Jan Feda

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Die Schan Fada Mobilisierung ist eine Kampagne in der Islamischen Republik Iran im Rahmen des Irankrieges 2026

Die Bezeichnung „Dschan Fada“ bedeutet sinngemäß: „Selbstaufopferung“, „Ich opfere mein Leben“ oder „mein Leben sei geopfert“. Die Bezeichnung ist stark geprägt von den Anhängern Imam Husains (a.) in Kerbela am Tag von Tasua und Aschura, die ihre Bereitschaft bekundet haben, sich selbst für Imam Husain (a.) aufzuopfern.

Im Kontext des Irankrieges 2026 verdichteten sich nach ca. fünf Wochen Kriegsführung, dass die USA ein Bodeninvasion in die Islamische Republik Iran vorbereite. Daraufhin startete Ende März 2026 eine staatlich unterstützte Initiative, um die Bereitschaft zu verdeutlichen, „das Land gegen die US-zionistische Aggression zu verteidigen“, wie es hieß.Die Basidsch haben sowohl in entsprechenden Büros als auch online eine Registrierung von Freiwilligen gestartet, die im Bedarfsfall zur Verteidigung der Heimat gegen die US-Soldaten kämpfen wollen.

Nur ca. zwei Wochen nach Beginn der Aktion haben sich über 25 Millionen Bürger registriert, um im Ernstfall das Heimatland zu verteidigen. Damit sprechen iranische Medien von der größten Volksmobilisierung der Welt.

Viele hochrangige Beamte und Leiter von Institutionen haben sich ebenfalls angeschlossen, darunter Präsident Masud Pazaschkian und Parlamentspräsident Muhammad Baqir Qalibaf, die beide ihre Bereitschaft erklärten, ihr Leben für den Iran zu opfern.

Plakat zur Mobilisierungsaktion im Iran (2026 n.Chr.)

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