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zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Ayatollah
Muhammad Ali Musawi Dschazayari ist
Geistlicher
der Islamischen Republik Iran.
Er ist 1943/44 als Sohn eines
Sayyid,
der von
Imam Kazhim (a.)
abstammt, in
Schuschtar geboren. Seine Familie gehört zur bekannten
Gelehrtenfamilie der Dschazayeris. Über väterliche und
mütterliche Linie wird seine Abstammung auf Sayyid Nimatullah
Dschazayari zurückgeführt, einen bekannten schiitischen
Gelehrten aus der Zeit der
Safawiden. Sein Vater, Sayyid Muhammad Musawi Dschazayari,
war selbst ein angesehener Gelehrter in
Schuschtar. Seine Mutter stammte ebenfalls aus einer
religiösen Gelehrtenfamilie. Ayatollah
Muhammad Ali Musawi Dschazayari begann seine Grundausbildung
in
Schuschtar. Er lernte in einer traditionelle Lehrumgebung
neben religiösen Fächern auch Persisch, Mathematik,
Heiliger Quran und sogar Englisch. Mit etwa 14 Jahren
begann er dann die eigentliche
Hawza-Ausbildung.
Er hat vor allem in
Nadschaf studiert. Zu seinen Lehrern gehörten
Imam Chomeini und
Muhammad Ali Araki. Ayatollah Dschazayari war auch in
Nadschaf,
wo Großayatollah Abul-Qasim Chui
zu seinen Lehrern gehörte.
Er war mit der Lehre der
Statthalterschaft des Rechtsgelehrten [wilayat-ul-faqih],
anders als manche seiner Lehrer, eng verbunden. Er hatte die
Lehre direkt von
Imam
Chomeini gelernt und verinnerlicht. Ayatollah Dschazayari
war in der Klasse des
Dars al-Charidsch (Oberstufenunterricht) von
Imam
Chomeini.
Nach der Ausweisung vieler iranischer Studenten und
Geistlicher aus
Irak
kehrte er um 1971/72 n.Chr. (1350 Schamsi) nach
Iran
zurück und setzte seine Studien in und
Qum fort.
Im Jahr 1974–75 (1353 Schamsi) ging er auf Einladung von
Einwohnern nach
Ahwaz und übernahm dort religiöse Aufgaben, unter anderem
die Leitung des Gemeinschaftsgebets in der Masdschid-e
Dschazayari. Von dort aus wurde er zu einer zentralen
religiösen Figur
Chuzestan, wo er jahrzehntelang eine der wichtigsten
religiösen Autoritäten war.
2019 wurde öffentlich berichtet, dass er aus
gesundheitlichen Gründen von seiner Funktion als
Freitagsgebets-Imam und Vertreter des
Statthalters des Rechtsgelehrten [waliy-ul-faqih] in
Chuzestan zurücktrat.
Er hat auch zahlreiche Bücher verfasst. Zu seinen genannten
Werken gehört unter anderem: Tahrīr al-Usul Wilayat dar Quran.
Er war Mitglied der
Expertenversammlung: Fünfte Periode und erhielt für
Chuzestan, wo er
angetreten ist, die meisten Stimmen.
Nach der
Ermordung Imam Chameneis gehörte Ayatollah Dschazayari zu
denjenigen, die das Gedicht
Trunken bin ich von Imam Chamenei erläutert haben, obwohl
es umstritten ist, ob es wirklich von
Imam
Sayyid Ali Chamenei stammt.

zusammen mit
Imam
Chamene'i (IRIB 2016)