Chamenei-Mord
Ermordung Imam Chameneis

Aussprache: ightiyaal al imaam chaamana-i
arabisch:
اغتيال الإمام خامنئي
persisch:
ترور امام خامنه‌ای
englisch:
Assassination of Imam Khamenei

10. Ramadan 1477
28. Febraur 2026

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Die Ermordung Imam Chameneis erfolgte am 28. Februar 2026 durch einen gezielten israelisch-US-amerikanischen Luftangriff, bei dem auch weitere Familienmitglieder getötet worden sind.

Es war der 10. Ramadan 1477, der Todestag der Urgroßmutter aller Sayyids, die Heilige Chadidscha (a.).

Der Tod wurde am 1. März 2026 von iranischen Staatsmedien offiziell bestätigt. Imam Chamenei befand sich in seinem landesweit bekannten Wohnkomplex mit bescheidener eigener Wohnung und einem großen Vortragssaal. Er hatte sich geweigert in einen Bunker oder ein fernes Dorf evakuiert zu werden, da es solch eine Möglichkeit nicht für das ganze Volk gab. Während des Angriffs las er  - wie jeden Morgen - einige Seiten im Heiligen Quran.

Bei dem Angriff wurden zudem folgende Familienangehörige Imam Chameneis getötet, die ihn zuhause besucht haben:

bullet Buschra Chamenei (Tochter Imam Chameneis) und ihr Ehemann:
bulletMuhammad-Dschavad Muhammadi Golpayegani (Schwiegersohn Imam Chameneis) und ihrer beider Tochter:
bulletZahra Mohammadi Golpayegani (Enkelkind Imam Chameneis),
bullet Zahra Haddad-Adil (Schwiegertochter Imam Chameneis)
bulletsowie ein Sicherheitsbeamter Imam Chameneis namens Salih Asadi, der kein Familienmitglied war.

Bei dem Mordanschlag wurde Imam Chameneis Ehefrau Mansura Chudschasta Baqirzade verletzt aber überlebte.

Am 28. Februar 2026 griffen die USA und Israel in einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, mehrere Ziele im Iran an. Dabei wurde auch das „Beit-e Rahbari“ („Haus des Obersten Führers“), welches jeder Bürger Teherans kennt, angegriffen und vollständig zerstört, wie es Satellitenaufnahmen zeigten. Imam Chamenei hatte sich geweigert evakuiert zu werden, da es 90. Millionen Iranern auch nicht möglich sei, evakuiert zu werden. Er hat mit seinem Volk gelebt und ist dafür gestorben.

Es gab unter anderem folgende internationale Reaktionen:

Afghanistan: Außenminister Amir Khan Muttaqi verurteilte die Aggression gegen Iran und sprach der iranischen Regierung und dem iranischen Volk sein Beileid wegen des Angriffs auf Irans Obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei aus.

Argentinien: Präsident Javier Milei lobte die israelisch-amerikanischen Militäroperationen, die zur „Eliminierung“ Chameneis geführt hätten, und fügte hinzu, Chamenei sei „eine der bösartigsten, gewalttätigsten und grausamsten Personen in der Geschichte der Menschheit“ gewesen.

Australien: Premierminister Anthony Albanese erklärte, dass Chamenei „nicht betrauert werden wird“, und warf ihm vor, für Irans Raketenprogramme, die Bewaffnung von Stellvertretermilizen und Angriffe auf iranische Zivilisten verantwortlich zu sein.

Österreich: Das Außenministerium veröffentlichte eine Erklärung, in der der Tod Chameneis als „Öffnung eines Fensters für das iranische Volk“ bezeichnet wurde. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger schrieb: „Das iranische Volk hat viel zu lange unter der Herrschaft des gewalttätigen Mullah-Regimes gelitten. Der Kreislauf der Gewalt muss nun enden, damit der Nahe Osten endlich Stabilität und Frieden erreichen kann.“

Armenien: Premierminister Nikol Paschinjan sprach dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian sein Beileid zum Tod des Obersten Führers Ali Chamenei und weiterer iranischer Beamter aus, die bei gemeinsamen US-israelischen Angriffen auf das Land getötet wurden.

Aserbaidschan: Präsident Ilham Aliyev sprach in einem Brief an Präsident Pezeshkian sein Beileid aus.

Bangladesch: Das Außenministerium erklärte in einer Stellungnahme, die Regierung sei „betrübt zu erfahren“, dass Irans Oberster Führer Ayatollah Ali Chamenei bei einem gezielten Angriff ermordet wurde, der eine Verletzung des Völkerrechts und internationaler Normen darstelle.

China: China erklärte, es lehne die Tötung Chameneis „entschieden ab und verurteile sie scharf“ und bezeichnete sie als „schwere Verletzung der Souveränität und Sicherheit Irans, als Missachtung der Ziele und Prinzipien der UN-Charta und der grundlegenden Normen internationaler Beziehungen“. Außenminister Wang Yi sagte in einem Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow, dass „die offene Tötung eines souveränen Führers und die Anstiftung zu einem Regimewechsel inakzeptabel“ seien. Er warf dem Angriff außerdem vor, gegen das Völkerrecht zu verstoßen.

Europäische Union: Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte, Chameneis Tod sei „ein entscheidender Moment in der Geschichte Irans“, und fügte hinzu: „Was als Nächstes kommt, ist ungewiss. Aber es gibt nun einen offenen Weg zu einem anderen Iran, den seine Bevölkerung möglicherweise freier gestalten kann.“ EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte, dass „mit Chameneis Tod neue Hoffnung für das iranische Volk entstanden ist. Wir müssen sicherstellen, dass die Zukunft ihnen gehört und sie sie selbst gestalten können.“

Finnland: Außenministerin Elina Valtonen schrieb auf X: „Dies öffnet ein Fenster für längst erwartete Veränderungen im Nahen Osten. Die Diktatur im Iran war lange eine Fessel für seine eigenen Bürger und ein Hindernis für regionalen Frieden.“ Sie fügte hinzu, Iran habe Russland mit Drohnen und Raketen versorgt, die im Krieg gegen die Ukraine eingesetzt würden, und seine Nichteinhaltung von Abkommen zur nuklearen Nichtverbreitung sei eine ständige Bedrohung für den Weltfrieden gewesen.

Irak: Regierungssprecher Bassem al-Awadi kündigte nach dem Attentat drei Tage Staatstrauer an. Der irakische Oppositionsführer und schiitische Geistliche Muqtada al-Sadr äußerte auf X seine „Trauer und seinen Schmerz“ über Chameneis Tod. Der Großajatollah Ali al-Sistani sprach ebenfalls dem iranischen Volk und den Muslimen weltweit sein Beileid aus und rief die Iraner dazu auf, ihre Einheit zu bewahren und „die finsteren Ziele der Aggressoren zu vereiteln“.

Israel: Premierminister Benjamin Netanjahu war der Erste, der das Attentat meldete und begrüßte. Er erklärte: „Seit 47 Jahren ruft das Ajatollah-Regime ‘Tod für Israel’ und ‘Tod für Amerika’. Es hat unser Blut vergossen, viele Amerikaner ermordet und sein eigenes Volk abgeschlachtet.“ Verteidigungsminister Israel Katz begrüßte die Tötung ebenfalls und sagte: „Wer Israel zerstören wollte, ist zerstört worden … Gerechtigkeit wurde vollzogen, und die Achse des Bösen hat einen tödlichen Schlag erlitten.“

Kanada: Premierminister Mark Carney unterstützte zwar die Angriffe – einschließlich desjenigen, bei dem Chamenei getötet wurde –, bestritt jedoch jede kanadische Beteiligung daran.

Malaysia: Premierminister Anwar Ibrahim verurteilte die Ermordung Chameneis, empfahl Iran jedoch, eine weitere Eskalation zu vermeiden.

Nordkorea: Nordkorea verurteilte den Angriff als „illegalen Akt der Aggression“ und bezeichnete ihn als „schamloses und gangsterhaftes Verhalten“ der USA und Israels, die ihrer Ansicht nach „militärische Gewalt missbraucht haben, um ihre egoistischen und hegemonialen Ambitionen zu verwirklichen“.

Pakistan: Premierminister Shehbaz Sharif sprach sein Beileid zum „Märtyrertod Seiner Eminenz Ayatollah Seyyed Ali Chamenei“ aus und erklärte, Pakistan stehe dem iranischen Volk in seiner „Trauer und seinem Schmerz“ bei.

Russland: Präsident Wladimir Putin bezeichnete das Attentat als „zynischen Mord“. Er sprach Präsident Pezeshkian sein Beileid aus und sagte, die Ermordung Chameneis sei „eine Verletzung aller Normen menschlicher Moral und des Völkerrechts“.

Tschad: Präsident Mahamat Déby sprach der Islamischen Republik Iran nach der Bekanntgabe des Todes ihres Obersten Führers sein Beileid aus. Er erklärte, er sende seine „aufrichtigsten und tief empfundenen Beileidsbekundungen“ für die Tötung Chameneis und teile „den Schmerz der iranischen Nation angesichts dieser schweren Prüfung“.

Türkei: Präsident Recep Tayyip Erdoğan erklärte, er sei über Chameneis Tod traurig und die Türkei werde ihre diplomatischen Bemühungen fortsetzen, um „Frieden und Stabilität wiederherzustellen“.

Ukraine: Der offizielle X-Account der Ukraine begrüßte Chameneis Tod und schrieb: „Nichts übertrifft den Tod eines Diktators.“

Vereinigtes Königreich: Verteidigungsminister John Healey sagte gegenüber Sky News, dass „nur wenige Menschen Chameneis Tod betrauern werden“, und bezeichnete ihn als Führer eines bösen Regimes, das Terroranschläge im Westen unterstützt habe. Die Reaktionen unter Oppositionspolitikern waren gespalten: Einige begrüßten Chameneis Tötung, andere erklärten, sie verletze das Völkerrecht.

Vereinigte Staaten: Präsident Donald Trump bezeichnete Chamenei als „einen der bösartigsten Menschen der Geschichte“ und kündigte an, dass die USA Iran weiterhin bombardieren würden. Einige demokratische Kongressmitglieder, darunter Senator John Fetterman, reagierten positiv auf die Nachricht, während viele Republikaner – etwa der Abgeordnete Tom Emmer – Trumps Erklärung begrüßten.

Es gab auch nichtstaatliche Akteure, die sich geäußert haben:

Hamas: Hamas veröffentlichte eine Erklärung, in der sie „den Tod von Ayatollah Ali Chamenei“ betrauerte und erklärte, er habe ihrem Volk, ihrer Sache und ihrem Widerstand „politische, diplomatische und militärische Unterstützung in jeder Form“ gegeben.

Hizbullah: Generalsekretär Naim Qassem verurteilte das Attentat als „Höhepunkt des Verbrechens“ und kündigte Vergeltung an. Er erklärte, die Hisbollah werde ihre Pflicht erfüllen, „die Aggression zu bekämpfen“, und das „Feld der Ehre und des Widerstands“ nicht verlassen. Die Hisbollah trat anschließend in den Krieg ein und griff den Norden Israels an.

Ansarullah: Die politische Führung sprach dem iranischen Volk „aufrichtige Anteilnahme und tiefstes Mitgefühl“ aus.

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