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„Gibt es keinen Helfer, der mir hilft?“ ist einer der
berühmten Aussprüche
Imam Husains (a.)
am Tag von
Aschura in der
Ebene von
Kerbela 61
n.d.H.
(680 n.Chr.).
Der Satz gehört zu den Aussprüchen, die
Imam Husain (a.)
im letzten Augenblicken seines Lebens aussprach. Dieser Satz
erschien in der heutigen berühmtem Kurzform nicht in den
historischen Büchern, aber in den Quellen zu
Aschura gibt es zahlreiche ähnliche Sätze mit demselben
Inhalt.
Den Quellen zufolge sagte er soinngemäß: „Gibt es jemanden,
der das Heiligtum des Gesandten Gottes (s.) schützt? Gibt es
unter uns noch einen Monotheisten, der Gott fürchtet? Gibt es
bei unserer Erleichterung einen Helfer, der auf das hofft, was
mit Gott zu tun hat, indem er uns hilft?“ und ähnliche
Aussagen. Sie wurden später zusammengefasst in den berühmten
Ausspruch:
„Gibt es keinen Helfer (mehr), der mir
hilft?"
هل من ناصر ينصرني
Die in den
Trauerzeremonien zu Muharram erzählten Geschichten, dass
sich daraufhin Tausende von
Engeln
gemeldet hätten mit der abgewandelten
Bereitschaftsbekundung [talbiyya] „labbaik ya Husain“
(hier sind wir o Husain) sind
mystische [tasawwuf] Hinzufügungen, die als
erlaubt [halal] gelten, so lange der
mystische [tasawwuf] Charakter der Erzählung klar ist.
Es gibt aber auch Berichte, dass auf diesen Ruf hin
Imam Husains (a.)
Sohn
Imam Zain-ul-Abidin (a.) wegen der Schwere seiner
Krankheit auf einen Stock gestützt aus dem Zelt kam und seine
Bereitschaft bekundete, obwohl er körperlich gar nicht fähig
dazu war. Aber auf Befehl seines Vaters ging er wieder ins
Zelt, denn es war
ALLAHs Plan, dass
Imam Zain-ul-Abidin (a.) nach seiner später erfolgten
Wunderheilung das
Imamat
fortsetzen sollte.