.Bücher
zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Der Große Basar von Rascht ist der historische Zentralmarkt
der Stadt
Rascht
in der
Provinz des Iran
Gilan.
Der Bazar liegt im Stadtzentrum und bildet seit langer Zeit
einen Hauptknoten für Handel, Alltagsversorgung und regionale
Warenströme in
Gilan. Der Basar von Rascht ist kein typischer vollständig
überdachter iranischer
Bazar.
Er gilt vielmehr als großer offener bzw. halb offener
Stadtbasar. Genau das macht ihn architektonisch und
atmosphärisch so eigenständig. Er gilt als einer der
lebendigsten Märkte der Region und bietet eine Vielzahl von
Waren, einschließlich lokaler Produkte und Kunsthandwerk.
Die Gesamtanlage wird in persischen Quellen mit älteren
Wurzeln bis in die Zeit der
Safawiden verbunden. Wesentliche heute sichtbare Teile,
vor allem Handelsgebäude und
Karawansereien, werden jedoch vor allem der Zeit der
Qadscharen und später zugerechnet. Einstmals gab es um den
Bazar
herum rund 20
Karawansereien und Handelshöfe, von denen heute nur noch
ein Teil existiert.
Der
Bazar ist eine historische Marktlandschaft aus Gassen,
offenen Verkaufsachsen, Kreuzungspunkten, Höfen,
Karawansereien, die durch verschiedene Basarstraßen
miteinander verbunden sind. Charakteristisch für diesen
Bazar
sind offene oder nur partiell überdeckte Wege, steinerne bzw.
gepflasterte Passagen, Hofanlagen für Handel und Lagerung,
spezialisierte Verkaufszonen und historische Restbauten aus
der Zeit der
Qadscharen. Gerade diese Offenheit unterscheidet Rascht
stark von den monumental gewölbten Bazaren Zentral- und
Nordwestirans. Für den Basarbezirk wird eine Gesamtfläche von
rund 24 Hektar angegeben.
Der
Bazar ist berühmt für seine starke Einbindung in die
Alltags- und Esskultur
Gilans. Genannt werden unter anderem: frischer Fisch aus
der Kaspischen Meer, Gemüse und Kräuter, Obst und
landwirtschaftliche Produkte aus der Region, eingelegte Waren
und lokale Gewürze, traditionelle Süßwaren, Flecht- und
Holzarbeiten sowie allgemeine Haushalts- und Bedarfswaren.
Der
Bazar liegt im historischen Zentrum von
Rascht,
in der Nähe der bekannten Innenstadtbereiche um den
Schahrdari-Platz bzw. die zentralen Marktstraßen.
Ein Teil des historischen Großen Bazars von Rascht wurde
Anfang Januar 2026 n.Chr. während ausländisch unterstützter
Unruhen durch Brandstiftung gewalttätiger Ausschreitungen
schwer beschädigt. Die gewaltsamen Unruhen wurden von der
Westliche Welt größtenteils gutgeheißen und teilweise auch
unterstützt. Später wurden die Unruhen von den USA und Israel
als Vorwand missbraucht, den
Irankrieg 2026 anzuzetteln.

Foto: Mojtaba Mohammadi, IRNA (2026 n.Chr.,
100 Tage nach den Brandanschlägen)