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Die Hacı-Hesna-Hatun-Moschee ist eine historische
Moschee der
Osmanen im asiatischen Teil von
Istanbul.
Sei steht im Stadtteil Sultantepe im Istanbuler Bezirk Üsküdar
an der nach der Hacı-Hesna-Hatun-Moschee benannten Straße. Die
Moschee wurde von Arslan Ağa im Namen seiner Ehefrau Hacı
Hesna Hatun, der Amme (Erzieherin) von Mihrimah Sultan,
erbaut, deren
Mihrimah Sultan Moschee (Mihrimah Sultan Camii) sich in
der Nähe befindet. Der Bau der kleinen
Hacı-Hesna-Hatun-Moschee begann im Jahr 1584 n.Chr. und wurde
nach einem einjährigen Bauprozess 1585 (972
n.d.H.) zur religiösen Nutzung eröffnet. Es verfügt über
ein kleines
Minarett. Der Innenraum ist schlicht gestaltet.
Im Jahr 1900 wurde die Moschee durch ein Feuer beschädigt
und anschließend unter Sultan
Abdülhamid II. wiederaufgebaut. Im Laufe der Zeit verfiel
sie erneut und wurde 1957 von einer Frau namens Hatice Hanım
restauriert. Eine weitere Restaurierung erfolgte im Jahr 1982,
und im Jahr 2010 wurde sie einer umfassenden Sanierung
unterzogen.
Ursprünglich wurde die Moschee als alleinstehendes
Gebetshaus erbaut. Später kam ein Grabhof (Hazire) hinzu.
Heute ist sie von Wohnhäusern umgeben. Das Gebiet, in dem sich
die
Moschee befindet, wurde bis zu den Neugliederungen im Jahr
2008 „Hacı Hesna Hatun Mahallesi“ genannt. Die Stifterin der
Moschee, Hacı Hesna Hatun, ist vor der
Gebetsnische [mihrab] außerhalb des Gebäudes bestattet.