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Dief HMS Goliath war ein britisches Vorkriegsschlachtschiff
der Canopus-Klasse, das im Ersten Weltkrieg eine wichtige
Rolle spielte – bis es im
Dardanellenkrieg (1915 n.Chr.) während der
Schlacht um Gallipoli durch ein osmanisches Torpedoboot
versenkt wurde.
Die HMS Goliath Merkmal war ein Vorkriegsschlachtschiff (Pre-Dreadnought)
der Canopus-Klasse . Der Stapellauf erfolgte 1898 und 1900
folgte die Indienststellung 1900. Das Schiff hatte eine Länge
von ca. 120 Meter und wurde von einer Besatzung mit ca. 750
Mann gefahren. Das Schiff konnte 18 Knoten schnell fahren
angetrieben von einer Dampfmaschinen mit ca. 13.000 PS.
Die HMS Goliath wurde im Rahmen der britischen
Marineoperationen zur Unterstützung der Landung alliierter
Truppen auf der Halbinsel Gallipoli eingesetzt. Sie lag in der
Nacht vom 12. auf den 13. Mai 1915 im Dardanellenraum (vor
Morto Bay) vor Anker, um französische Truppen zu decken. In
der Nacht des 13. Mai 1915 gelang es dem osmanischen
Torpedoboot
Muavenet-i Milliye unter dem Kommando von Kapitänleutnant
Ahmet Saffet Bey und dem deutschen Marineoffizier Rudolf Firle,
das britische Schlachtschiff zu überraschen und zu
torpedieren. Drei Torpedos trafen die Goliath innerhalb
weniger Minuten, woraufhin sie kenterte und sank. Dabei
starben über 570 britische Seeleute, darunter auch der
Kapitän.
Die Versenkung war ein schwerer Rückschlag für die Royal
Navy. Sie stärkte die moralische Position des
Osmanischen Reichs in der Gallipoli-Kampagne. Der Angriff
wurde als Beispiel für effektive asymmetrische
Seekriegsführung mit kleineren Einheiten gefeiert. Die
Muavenet-i Milliye wurde zu einem Symbol osmanischer
Tapferkeit und militärischer Geschicklichkeit. Ahmet Saffet
Bey wurde gefeiert und später Admiral. In Großbritannien
führte die Katastrophe zu weiterer Kritik an der
Dardanellen-Offensive, die letztlich scheiterte.
Im
Seefahrtsmuseum Istanbul ist sowohl ein Modell der
HMS Goliath
als auch ein Gemälde über den Untergang ausgestellt.
