Indonesisches
Indonesisches Krankenhaus Gaza

Aussprache: mustaschfa induuniysyaa
arabisch:
مستشفى إندونيسيا
persisch:
بیمارستان اندونزی
englisch:
Indonesia Hospital

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Indonesisches Krankenhaus in Gaza war vor der Zerstörung eines der bedeutsamsten Krankenhäuser im nördlichen Gaza-Streifen.

Es steht in Beit Lahia nahe dem Jabalia-Flüchtlingslager. Der Bau begann 2011 n.Chr. auf rund 16000 m². Es wurde finanziert durch Spenden aus Indonesien, u.a. von der Indonesischen Rotkreuzgesellschaft. Es wurde 2015 n.Chr. fertiggestellt und offiziell eröffnet im Januar 2016.

Je nach Situation konnte das Krankenhaus zwischen 100–164 Betten versorgen. Es verfügte über vier OP-Säle, 10 ICU-Betten, CT-Scanner und eine moderne Radiologie. Dierund 400 palästinensische Angestellten wurden unterstützt von indonesischen Freiwilligen.

Es war das erste moderne Krankenhaus im Norden des Gaza-Streifens und fungierte als zentrale Versorgungsstätte, insbesondere nach Angriffen auf die Bevölkerung.

Im November 2023 wurde das Krankenhaus umzingelt und von israelischen Truppen angegriffen, dabei kamen Patienten und Personal ums Leben. Es wurde zeitweise belagert, beschädigt und bombardiert. Anfang 2025 gab es noch teilweise eingeschränkten Betrieb. Ab Mai 2025 wurde das Krankenhaus erneut durch Angriffe auf Generatoren und Belagerung komplett außer Betrieb gesetzt mit dramatischen Folgen für die medizinische Versorgung im Norden Gazas. Das Krankenhaus wurde in zahlreichen Medien als Beispiel für gezielte Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen und damit Beleg für israelische Kriegsverbrechen genannt.

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