.Bücher
zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Fouad Izadi ist ein iranischer Politikwissenschaftler, der als
Professor für Internationale Beziehungen an der
Universität Teheran lehrt.
Er ist bekannt für seine oft als regierungsnah und
anti-westlich beschriebenen Analysen, besonders in Bezug auf
die USA, Israel und die NATO.
er ist 1969 n.Chr. in Chorramabad geboren. Sein
akademischer Werdegang verbindet westliche Ausbildung mit
einer Position in der iranischen Wissenschaftselite: Er hat
einen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften und einen Master
in Massenkommunikation von der University of Houston sowie
einen Ph.D. in Massenkommunikation von der Louisiana State
University. Er ist Professor an der renommierten
Universität Teheran. Seine Forschungsarbeit umfasst unter
anderem amerikanische öffentliche Diplomatie,
Sicherheitsfragen des Iran, US-amerikanische und chinesische
Außenpolitik sowie iranische und israelische Medienstrategien.
Er argumentiert, dass die NATO entgegen ihrem
Gründungsauftrag zu einem globalen Angriffsbündnis geworden
sei und ihre Versprechen gegenüber Russland nach dem Kalten
Krieg gebrochen habe. Er beschreibt die US-Politik als von
Kartellen und wirtschaftlichen Interessen dominiert. So
bezeichnete er die US-Regierung als eine „Mafia-Regierung“,
die Umstürze und Kriege anzettelt, um persönliche Vorteile zu
erlangen. Er sieht die Wurzeln des Ukraine-Krieges in einem
von den USA unterstützten Umsturz im Jahr 2014. Er äußerte
sich kritisch über die Annäherungspolitik der Regierung von
Präsident
Masud Pazaschkian und verglich sie mit der seines
Vorgängers.
Im Sommer 2026 n.Chr. veröffentlichte er eine Liste mit aus
seiner Sicht drei Irrtümern, die in den vergangenen Jahren zu
einer nachgiebigen Diplomatie (im Iran) geführt hätten:
- Die Annahme, dass die USA langfristig an einem Abkommen
festhalten würden, das dem Iran Vorteile bringt.
- Die Vorstellung, die Probleme des Landes ließen sich
ausschließlich durch ein Abkommen mit den USA lösen.
- Die Annahme, die USA und Israel seien voneinander zu
trennen.