Jahreszeiten
Jahreszeiten im Quran

Aussprache: al-fußuul fil quraan
arabisch:
الفصول في القرآن
persisch:
فصل‌ها در قرآن
englisch:
Seasons in the Qur’an

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Jahreszeiten sind regelmäßige Klima- und Temperaturabschnitte im Jahresverlauf, die durch die Neigung der Erdachse und ihren Umlauf um die Sonne entstehen. Dadurch wechselt auch die Tageslänge in einem regelmäßigen Rhythmus, der üblicherweise in die vier Zeitabschnitte Frühling, Sommer, Herbst und Winter aufgeteilt wird.

Die arabische Sprache des Heiligen Quran kennt keine systematische Einteilung der Jahreszeiten wie „Frühling, Sommer, Herbst, Winter“ im modernen Sinn, aber einige werden indirekt oder namentlich erwähnt, vor allem im Zusammenhang mit Wetter, Ernte, Regen und Wanderzeiten.

Der Sommer – الصَّيْف (as-sayf) wird direkt erwähnt (106:2):

إِيلَافِهِمْ رِحْلَةَ الشِّتَاءِ وَالصَّيْفِ

„(Gott hat sie gesichert) bei ihrer Reise im Winter und im Sommer.“

Der Winter – الشِّتَاء (aš-šitāʾ) wird direkt erwähnt (106:2):  siehe Sommer.

Der Frühling – الرَّبِيع (ar-rabiy') wird nicht ausdrücklich genannt, aber implizit beschrieben. Der Frühling wird nicht namentlich im Heiligen Quran erwähnt. Jedoch wird er bildhaft durch die Beschreibung der Wiederbelebung der Erde nach dem Regen dargestellt – eine klassische Frühlingsmetapher (30:48–50):

فَانظُرْ إِلَىٰ آثَارِ رَحْمَتِ اللَّهِ كَيْفَ يُحْيِي الْأَرْضَ بَعْدَ مَوْتِهَا

„Sieh auf die Spuren der Barmherzigkeit Gottes, wie Er die Erde nach ihrem Tod wiederbelebt.“

Der Herbst الخريف (al-charīf) wird nicht namentlich erwähnt, nur indirekt. Der Heilige Quran beschreibt die Erntezeiten mehrfach, ohne die Jahreszeit zu nennen (36:33–35):

وَجَعَلْنَا فِيهَا جَنَّاتٍ مِّن نَّخِيلٍ وَأَعْنَابٍ وَفَجَّرْنَا فِيهَا مِنَ الْعُيُونِ

„Und Wir machten darin Gärten mit Dattelpalmen und Reben, und Wir ließen Quellen entspringen…“

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