Duran Karaca
Duran Karaca

Aussprache: duuraan qaradschaa
arabisch:
دوران قراجا
persisch:
دوران کاراجا
englisch:
Duran Karaca

1934 - 28.11.2006 n.Chr.

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Duran Karaca war ein türkischer Maler der zweiten Hälfte des 20. Jh. n.Chr., der vor allem für eine figürlich-expressive Malerei bekannt ist.

Er gehört zu jener Generation von Künstlern, die nach den Gründergestalten der türkischen Moderne (wie Nuri Iyem oder Neşet Günal) eine subjektivere, psychologisch aufgeladene Bildsprache entwickelten.

Er wurde 1934 in Ceyhan bei Adana geboren und starb am 28. November 2006 in Ankara. Als Maler mit Beteiligung an Einzel- und Gruppenausstellungen in der Türkei, war er vor allem ab den 1970er-Jahren wirksam.

Zu Karaca existieren weniger kanonisierte biografische Daten als zu den großen akademischen Professoren; seine Bedeutung liegt primär im Werk und in der Ausstellungspraxis. Seine Ausbildung lag im Umfeld der staatlichen Kunstakademien (Istanbul/Ankara-Tradition). Sei Stil wird eingestuft sowohl im sozialen Realismus als auch im Expressionismus. Sein Stil war die figürliche Darstellung, oft mit starker Verformung, ausdrucksstarke Gesichter und Körper mit Betonung von Linie und Fläche, weniger dekorative Farbe. Er malte dichte, manchmal spannungsgeladene Kompositionen.

Seine Themen waren menschliche Präsenz, Einsamkeit, innere Spannung, und Alltagsszenen ohne erzählerische Ausarbeitung. Den Mensch stellte er nicht als Typus, sondern als psychischer Zustand dar. Karacas Arbeiten wirken häufig introvertiert.

Seine Gemälde „Regengebet“ (Yağmur duası) und befindet sich im Staatlichen Kunst- und Skulpturenmuseum Ankara (siehe Foto).

Foto Y.Özoguz (2104 n.Chr.)

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