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İlker Karter war ein türkischer Kampfpilot der türkischen
Luftstreitkräfte, der während der türkischen Invasion Zyperns
am 20. Juli 1974 ums Leben kam.
İlker Karter ist am 1. Januar 1943 in Eskişehir geboren.
Als er starb war er verheiratet und Vater von zwei
Kindern (Mahire, Ömer Emre)
Er verfügte über einen Abschluss der İzmir Askerî Hava
Lisesi (Gamynsaium der Luftstreitkärfte) und trat dann 1962 in
in die Hava Harp Okulu. Er schloss die Schule 1964 ab als
Asteğmen (Offizieranwärter). Weitere Beförderungen waren am 2.
Februar 1965 Teğmen (Leutnant) und 30. August 1965 Üsteğmen
(Oberleutnant).
Von 1966 bis 1967 n.Chr. war er als teil der 193. Staffel
beim Ana Jet Üs Komutanlığı stationiert, 1967 bis 1973Staffel
am 1. Hauptjetstützpunkt und ab Juli 1973 Staffel am 8.
Hauptjetstützpunkt.
Während des Kıbrıs Barış Harekâtı
(Zypern-Friedensoperation) am 20. Juli 1974 führte Üsteğmen
Karter einen Aufklärungsflug im RF‑84F „Thunderflash“-Jet (Nr.
52‑7327) durch. Sein Flugzeug wurde vermutlich von
gegnerischem Flugabwehrfeuer getroffen und stürzte im Bereich
zwischen Beyköy und Dargeçit ab. Dabei verstarb er im Einsatz
und wurde als Märtyrer
geehrt. Er ist auf dem Mrtyrerfriedhof von Girne (Kyrenia) auf
Nordzypern beigesetzt.
Eine Militärflugplatzbasis in Nordzypern trägt heute seinen
Namen („İlker Karter Air Base“) als Gedenken an seinen Einsatz
am ersten Tag der Operation. auch eine der Fähren über den
Bosporus ist nach ihm benannt
(siehe Foto).

Foto Y.Özoguz (2009 n.Chr.)