Ziya Keseroğlu
Ziya Keseroghlu (Keseroğlu)

Aussprache: ziyaa kasaruughluu
arabisch:
زيا كسر أوغلو
persisch:
زیا کسره‌اوغلو
englisch:
Ziya Keseroglu

276.1906 - 9.8.1973 n.Chr.

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Ziya Keseroghlu (Keseroğlu) war ein bedeutender türkischer Maler, der zur frühen modernen Malerei in der Türkei, zählt und für seine Ausdrucksstärke und seine Landschafts- und Naturdarstellungen bekannt wurde.

Er ist am 27. Juni 1906 in Istanbul geboren und am 9. August 1973 in seiner Heimatstadt gestorben.

Im Jahr 1922 n.Chr. begann Keseroğlu seine künstlerische Ausbildung an der Güzel Sanatlar Akademisi (heute: Mimar Sinan Universität der Schönen Künste). Er arbeitete zunächst in den Ateliers der bekannten Maler Hikmet Onat und später Ibrahim Tschalli (İbrahim Çallı). 1930 schloss er sein Studium ab. 1932 unternahm er einen Studienaufenthalt in Wien. Er war Mitglied der Müstakil Ressamlar ve Heykeltıraşlar Birliği (Vereinigung unabhängiger Maler und Bildhauer) und diente zeitweise als deren Präsident. Ab 1946 unterrichtete er Malerei am İstanbul Yüksek Teknik Okulu (später Yıldız Universität).

Ziya Keseroğlu ist bekannt für seine farbkräftigen, expressionistischen Werke, in denen er Farbe und Form zur emotionalen Aussage einsetzte. Seine frühen Arbeiten zeigen Einflüsse von Bonnard und Corot verbunden mit einem impressionistischen Ansatz. Es folgte eine Entwicklung hin zu einem persönlichen, lyrischen Stil, bei dem Landschaften, Stillleben und Naturdarstellungen im Vordergrund stehen. Seine Bilder zeichnen sich durch bewegte Kompositionen, klaren formalen Ausdruck und eine poetische Naturauffassung aus.

Zu seinen Werken zählen vor allem Peyzajlar (Landschaften) und Natürmortlar (Stillleben). Viele seiner Gemälde befinden sich in türkischen Museen.

Sein Gemälde „Üsküdar Platz“ (Üsküdar Meydani) befindet sich im Staatlichen Kunst- und Skulpturenmuseum Ankara (siehe Foto).

Foto Y.Özoguz (2014 n.Chr.)

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