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zu Gesundheit im Islam finden Sie im Verlag Eslamica.
Der Begriff „Kiffen“ bezeichnet den im
Islam
verbotenen [haram] Konsum von Cannabis (Marihuana oder
Haschisch), indem man es raucht, häufig in einer Zigarette
(Joint) oder in einer Pfeife.
Das Wort wird im deutschen Sprachraum vor allem
umgangssprachlich verwendet, um den Cannabisgebrauch zu
beschreiben.
Der Begriff „Kiffen“ stammt vermutlich aus dem
niederländischen oder jiddischen Sprachraum. Es gibt
Verbindungen zum niederländischen Wort „kijven“, was so viel
wie „streiten“ oder „schimpfen“ bedeutet, aber im deutschen
Kontext eine andere Bedeutung angenommen hat. Eine andere
Theorie besagt, dass es aus dem jiddischen Wort „kif“ stammt,
das im 19. Jh. n.Chr. „Rauch“ oder „Dunst“ bedeutete, was mit
dem Konsum von Cannabis in Verbindung gebracht wurde.
Einige Sprachforscher sehen auch eine Verbindung zum
arabischen Begriff „kif“ (كيف),
der in Nordafrika verwendet wird und sich auf eine Mischung
aus Cannabis und Tabak oder den Zustand des leichten Rausches
bezieht. „Kif“ bedeutet in diesem Zusammenhang „Wohlgefühl“
oder „Entspannung“, was gut zur Wirkung des Cannabis passt.
Über den Kontakt zwischen nordafrikanischen Ländern und
Europa, besonders im Mittelmeerraum, könnte der Begriff
„Kiffen“ diesen arabischen Ursprung haben. Der Begriff wäre
dann ein
arabisches
Lehnwort im Deutschen.