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Der Begriff „kontemplative Gebete“ stammt aus dem
Christentum und ist eine spezielle Form des Gebets, die
sich von anderen Gebetsformen durch tiefe innere Sammlung und
geistige Versenkung unterscheidet. Ähnliche Formen gibt es
auch im
Islam.
Kontemplation bedeutet „Betrachtung“ oder „geistige
Versenkung“. Entsprechend sind kontemplative Gebete geprägt
von stiller, oft wortloser Gegenwart vor
Gott.
Es geht nicht primär um Bitten, Lobpreis oder Fürbitte,
sondern um reines Gewahrsein
Gottes
und die intensive innere Begegnung mit
Gott.
Die Merkmale eines solchen Gebets sind wenige bis keine
gesprochenen Worte, oft Schweigen. Der Fokus liegt auf
Gottes
Gegenwart, z.B. durch das Wiederholen eines kurzen Wortes oder
einer Phrase mit dem Ziel der tiefen Gotteserfahrung und
Loslösung vom eigenen Ich. Besonders in der christlichen
Mystik und bei den kontemplativen Orden (z.B. Karmeliten,
Trappisten) ist die Praxis bekannt.
Auch im
Islam
gibt es kontemplative Gebete und Praktiken, auch wenn sie
nicht immer in der gleichen Weise wie im Christentum als
„kontemplativ“ bezeichnet werden. Beispiele hierfür sind: