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Die Log pod Mangartom Mosque (slowenisch: Džamija v Logu pod
Mangartom) oder Moschee von Log pod Mangartom war eine kleine
Moschee, die 1916 im Dorf Log pod Mangartom in der
heutigen nordwestlichen Slowenien (Region Bovec, Julische
Alpen) erbaut wurde.
Sie existierte nur für einen begrenzten Zeitraum bis in die
1920er-Jahre, bevor sie nach dem Ersten Weltkrieg abgerissen
wurde. Sie war die erste zweckmäßig errichtete
Moschee auf dem Gebiet des heutigen Sloweniens. Die Anlage
wurde im Ersten Weltkrieg von bosnischen Muslimsoldaten der
Österreich-Ungarischen Armee errichtet, die an der
Isonzo-Front stationiert waren.
Die
Moschee war eher klein, aus Stein und Holz gebaut, mit
einem kugelförmigen Kuppeldach und einem quadratischen
Minarett, wie sie regionalistische Elemente bosnischer
Bauformen mit alpenländischen Materialien verband. Sie war von
einer Steinmauer und einem eisernen Zaun umgeben.
Nach dem Abzug der bosnischen Truppen nach Kriegsende wurde
sie nicht mehr gepflegt. Nach dem Krieg gehörte das Gebiet
zeitweise zu Italien, und die Moschee verlor jegliche
praktische Funktion. Die Bausubstanz verfiel, bis sie
schließlich in den 1920er-Jahren abgetragen wurde. Heute gibt
es keine noch sichtbaren baulichen Überreste, nur historische
Fotos und Erwähnungen.
Log pod Mangartom ist ein kleines altes Dorf in den
Julischen Alpen im Nordwesten Sloweniens, nahe der Grenze zu
Italien. Es war bis 1918 Teil der historischen
österreich-ungarischen Kronländer. Danach wurde die Region
mehrfach verwaltungsrechtlich verschoben.
In der Umgebung befinden sich heute noch Mahnmale und
Friedhöfe aus dem Ersten Weltkrieg, die die komplexe
Geschichte dieses Gebiets dokumentieren (z. B.
Soldatenfriedhof nahe dem ehemaligen Standort der Moschee).
Die einzigen erhaltenen Zeugnisse der Existenz der Moschee
sind sechs Fotos, die von Anwohnern aufbewahrt wurden.

Foto 1916 n.Chr.